Schädlingsbekämpfung
Es gibt so viele verschiedene Arten von Schädlingen, dass wir uns erst einmal schlau machen sollten und den gesichteten Schädling genau bestimmen müssen. Nur so können wir dem Ungeziefer zu Leibe rücken und die Schädlinge vertreiben. Zur Bekämpfung empfehlen Fachleute ökologische Substanzen und natürliche Aromen, die auch in der Natur vorkommen; so bleibt der Mensch gesund.
Ungeziefer vergeht sich an Textilien, Lebensmitteln und manchmal sogar an der Inneneinrichtung eines Hauses. Selbst in den Dachbalken setzen sich ab und an Holzböcke fest und fressen sich durch das Material, welches mit der Zeit einen bröckeligen und mehligen Zustand annimmt und die Dachkonstruktion nicht mehr hält. Wenn Sie feststellen, dass in Ihrem Dachstuhl Holzböcke ihr Unwesen treiben, ist es höchste Zeit einen versierten Fachmann der
Schädlingsbekämpfung zu Rate zu ziehen und diesen den Schaden begutachten zu lassen. Oft krabbelt, kriecht, hüpft oder fliegt etwas durch das Haus, das zwar augenscheinlich aussieht wie ein Schädling, aber zwangsläufig keiner sein muss! Die Vielzahl der Insekten ist doch eher nützlich als schädlich und zerstört auch keine Lebensmittel. Nehmen Sie beispielsweise die verschiedenen Arten von Spinnen, die in einem Haus mit uns gemeinsam leben. Oft sehr versteckt in dunklen Ecken und Gewölben sorgen Spinnen dafür, dass die lästigen Insekten wie Mücken, Fliegen und Asseln uns nicht mehr ärgern können.
Es ist übrigens sehr lehrreich und interessant, die heimischen Insekten zu bestimmen und so mehr über ihre Lebensweise zu erfahren. Selbst ausgewiesene Schädlinge, wie der Kartoffelkäfer, sehen überaus hübsch aus und stellen in einem normalen Ziergarten keine Gefahr für die Blumen und Pflanzen dar. Doch manchmal sind die Schädlinge nicht nur lästig, sondern stellen sogar eine Gefährdung der Gesundheit von Menschen dar. Der Biss einer Zecke tut überhaupt nicht weh, kann aber die gefährlichen Viren FSME – die Auslöser für eine Hirnhautentzündung – und Überträger der Boreliose sein. Die meisten Menschen merken zudem nicht einmal, dass eine Zecke sie gebissen hat. Deshalb raten die Hausärzte auch dazu, den nackten Körper in den Sommermonaten nach einem Aufenthalt im Freien, gründlich nach Zecken abzusuchen.
Kleine Tiere sind nur etwa zwei Millimeter groß und saugen solange Blut auf, bis sie prall gefüllt, vom Wirt abfallen. Es ist übrigens auch gut, wenn Sie Ihre Haustiere auf Zecken untersuchen und die Blutsauger bei Befall mit speziellen Zeckenhaken entfernen und vernichten. Dabei ist zu beachten, dass Sie das ganze Tier aus der Haut herausdrehen; wenn der Rüssel oder Kopf in der Katze oder dem Hund verbleiben, kann sich diese Stelle schnell entzünden und so zu ungewollten Komplikationen führen.
Autor: Thoxan GmbH