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Facebook spamt mit Bin Ladens tot

Autor: FranziSteiner | Erstellt am: 05.05.2011 | Gelesen: 423
Kategorie: Internet & Multimedia | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Im Internet verbreiten sich geleakte Videos in einem rasanten Tempo und nicht zuletzt auch über soziale Netzwerke – allen voran natürlich das Facebook.

Facebook spamt mit Bin Ladens tot
Facebook spamt mit Bin Ladens tot

Im Internet verbreiten sich geleakte Videos in einem rasanten Tempo und nicht zuletzt auch über soziale Netzwerke – allen voran natürlich das Facebook. Als besonders skandalträchtig erscheint das neuste Video,d as dort die Runde machen soll. Denn seit kurzem erscheint im ganzen Netzwerk immer wieder die Meldung, man könne sich ein Video von Bin Ladens Ermordung ansehen. Dahinter versteckt sich aber kein tatsächliches Dokument, sondern nur ein nerviger Spam oder unter Umständen sogar ein gefährlicher Virus.

Geschmacklose aber gerissene Hacker nutzen nämlich den Tot der Terror-Fürsten für ihre Zwecke und versuchen damit Klicks von neugierigen Facebook-Nutzern zu sammeln. Das kann in einer recht ungefährlichen, aber nervig bis peinlichen Variante passieren. Dabei wird man zum Ausfüllen eines Fragebogens ermutigt oder ähnliches. Auch gibt es die Variante, auf die man nur klicken muss und schon wird das falsche Video per Status-Mitteilung an alle Freunde verteilt.

Gefährlicher hingegen ist eine Variante, die den ahnungslosen Nutzer dazu auffordert, einen Link per Hand in den Internet-Browser einzufügen und zu öffnen. Auch hier wird als Belohnung das besagte Video versprochen, tatsächlich macht man aber seinen Computer zur Zielscheibe eines Virus oder eines Hackers. Eine unangenehme Erscheinung bei der sich noch nicht abschätzen lässt, wie viele Menschen darauf hereingefallen sind.

Das ist eine beliebte neue Bewegung unter den Hackern, die sozialen Netzwerke zur Verbreitung ihrer Software zu nutzen. Zuletzt war das bekannte Beispiel ein Schein-App, mit dem man die Besucher seiner Facebook-Seite sehen könne. Tatsächlich war auch hier nur ein Trickbetrüger am Werk und alles was dieses trojanische App waren zufällig generierte Kombinationen aus Zahlen und Namen aus der Freundesliste. Schon längst warnen Virenschützer vor diesem neuen Trend und appellieren an die Vernunft und Aufmerksamkeit der Facebook-Nutzer. Denn wenn man nicht auch im sozialen Netzwerk darauf achtet, auf was man klickt, ist das ein gefährliches Pokern.

Franziska Steiner
 
 
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