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Facebook fordert netzwerkinterne Währungsreform

Autor: FranziSteiner | Erstellt am: 27.01.2011 | Gelesen: 426
Kategorie: Internet & Multimedia | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Facebook-Credits werden zum Muss auf Facebook!

Facebook fordert netzwerkinterne Währungsreform
Facebook fordert netzwerkinterne Währungsreform
Was in der Überschrift wie ein stark verfrühter April-Scherz klingt, entpuppt sich in der Realität als eine wirtschaftliche Maßnahme, welche die sowieso schon wohlhabenden Menschen hinter dem sozialen Netzwerk Facebook noch um einiges reicher machen wird. Denn zwischen Facebook-Page und Spiele-Apps ist längst nicht mehr alles umsonst. In den zahllosen kleinen Spielen und Programmen, mit denen man im sozialen Netzwerk sein Profil verknüpfen kann, gibt es viele Extras und Schikanen, welche die Investition von echtem Geld fordern. Sei es, um das besonders spezielle Dekorationsstück für seinen digitalen Garten zu erwerben, oder um Extras für seine Minispielsammlung freischalten zu lassen.<

Seit langem ist dabei eine Möglichkeit der Transaktionen die so genannten „Facebook-Credits"; die hauseigene Währung der Seitenbetreiber. Die Entwickler der Applikationen für das Facebook konnten allerdings bisher frei entscheiden, ob diese Zahlungsvariante in ihr Programm einbinden. Dies wird sich aber ab den 1. Juli ändern und dann ist jeder Anbieter für Spiele in diesem sozialen Netzwerk verpflichtet, die Facebook-Credits als Möglichkeit anzubieten.

Man könnte jetzt argumentieren, dass dies gar keine so große Änderung mit sich bringt. An die 150 Anbieter haben hauseigene Zahlungsvariante sowieso schon in ihren Apps eingebaut und 70 Prozent aller Transaktionen laufen sowieso schon über Facebook-Credits. Außerdem hat jeder Anbieter nach wie vor die Möglichkeit, neben der Währung der Seitenbetreiber noch andere Möglichkeiten anzubieten. Dennoch bedeutet diese Änderung für das soziale Netzwerk enorme zusätzliche Einnahmen. Wenn man bedenkt, dass Anbieter wie Zynga Millionen und Abermillionen an Nutzern regelmäßig vor den Rechner locken um die digitale kleine Farm zu checken oder ein paar Runden am virtuellen Spieltisch mit Poker zu verbringen. Verschiedenen Quellen zufolge gehen etwa 30 Prozent aller Einnahmen über die Facebook-Credits an die Köpfe hinter dem sozialen Netzwerk. Dass dies enorme Summen sind, kann sich bei den Nutzerzahlen von Facebook sicher jeder denken.

 
 
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