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Fabriknahrung mit Nebenwirkungen lösen Krankheiten aus

Autor: Cafira | Erstellt am: 20.10.2010 | Gelesen: 883
Kategorie: Essen - Trinken & Rezepte | Bewertung: rateArateArateArateArateA
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(Online-Artikel.de) - Der versteckte Zucker

Foto: Zuckerberg © Sabine Beuke
Foto: Zuckerberg © Sabine Beuke
Viele Hersteller geloben, dass ihre Waren gesundheitsfördernd sind. Vor allem für Kinder hergestellte Milchprodukte stehen in der Kritik, sie enthalten viel Zucker oder andere Zuckervarianten. Puddings, Früchte-Quarks und die braunweißen Schnitten enthalten viel Kristallzucker. Aber auch andere Fertigprodukte - Müslis, Frühstücksflakes, süße Fruchtaufstriche, schokoladenhaltige Cremesorten, süße Weißmehlbrötchen usw. - bergen den süßen weißen Stoff.

In vielen Produkten wird das Fett reduziert, gleichzeitig wird der Zuckeranteil erhöht, Aromen oder andere Geschmacksverstärker kommen ebenfalls zum Zug, damit letztendlich der Lebensmittelcocktail auf die von der Lebensmittelhersteller anerzogenen Geschmacksnerven trifft. Der Verbraucher bekommt somit die Aussage, dass das Fett die Wurzel allen Übels ist, aber nicht der feine kristalline Zucker. Weit gefehlt, denn der Zucker ist der wahre Krankmacher der Nation. Er ist verantwortlich dafür zu machen, dass die Krankheiten in den Industrieländern explodieren.

Die Hersteller wissen nur zu gut, dass der weiße Berg nicht nur schädlich für die Zähne ist, sondern auch Zivilisationskrankheiten - Diabetes, Magen- und Darmkrankheiten, Herz- und Kreislauferkrankungen usw. - fördern. Deshalb findet das Wort Zucker kaum noch Verwendung auf der Nährwertliste, vielmehr nutzt man die Möglichkeit andere Definitionen zu finden - Glukose, Fruktose, Galaktose, Saccharose, Laktose und Maltose.

Um die Konsumenten zum Kaufen zu animieren, wird die Ware mit allen Mitteln beworben, obwohl bekannt ist, dass zuckerangereicherte Produkte eben nicht gesundheitsfördernd sind. Findet der Käufer das Wort Zucker nicht mehr auf der Verpackung, so wird ihm suggeriert, dass das Produkt im Allgemeinen zuckerfrei und somit keine Gefahr für die Gesundheit besteht. Merkwürdiger Weise wächst die Zahl derer, die an Zivilisationskrankheiten leiden in den Industrieländern weiter an. In Deutschland leben zurzeit über acht Millionen Menschen mit der Diagnose Diabetes - davon sind 85 Prozent übergewichtig. Auch die Zahlen für Magen- und Darmerkrankungen schnellen ebenfalls in die Höhe. Angesichts dieser Entwicklung sollte jeder Verbraucher sein Konsumverhalten kritisch überdenken, denn nur so verhindert er sich krank zu essen. Auf die Zutatenliste sollte beim Einkaufen immer ein besonderes Augenmerk liegen.

Es wäre sinnvoll, wenn die Industrie gezwungen wäre, ihre Produkte mit einer Nahrungsampel zusätzlich zu kennzeichnen. Für Verbraucher, die sich die sich keine Zeit nehmen um das Produkt näher in Augenschein zu nehmen, wäre es sicher eine kleine Orientierungshilfe. Auch für Kinder könnte es ebenso hilfreich sein, denn sie wissen: bei Rot musst du stehen, bei grün darfst du gehen. Natürlich soll die Ampel das Denken nicht verhindern, aber Anreiz geben die Fertigware näher zu betrachten. Leider hat die EU im Juni 2010 sich gegen eine verpflichtende farbliche Lebensmittelkennzeichnung gestellt, allerdings dürfen Hersteller freiwillig ihre Produkte mit einer Ampel kennzeichnen.

Zwei betroffene Autoren hatten an den Folgen der kohlenhydratstarken Lebensmittel (Zucker) jahrelang zu leiden. In ihren Selbsthilfebüchern beschreiben sie ihren Weg aus der Zuckerfalle, geben Tipps, Anregungen und bieten kohlhydratarme Rezepte an.

"Plötzlich Diabetes", ISBN 978-3-86850-597-9, Listenpreis EURO 9,99
"unhaltbare Zustände", ISBN 978-3-8391-0264-0, Listenpreis EURO 6,99
"Meine verträgliche Küche", ISBN 978-3-8391-5192-1, Listenpreis EURO 7,99

Weitere Informationen unter:
www.juttaschuetz.jimdo.com
www.sabinebeuke.de


Sabine Beuke
 
 
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