Das
Debitorenmanagement beinhaltet die gesamte Kundenbuchhaltung. Diese beginnt mit der Fakturaerstellung, der bereits an den Kunden gesandte Lieferung oder der bereits getätigten Dienstleistung, welche der Kunde im Voraus bezogen hat, und somit der Unternehmung als Debitor schuldet. Nachdem der Kunde die Rechnung beglichen hat, wird diese Forderung aus den Debitoren als bezahlt ausgebucht und die bezahlte Faktura abgelegt. Dies stellt normalerweise der problemlose Ablauf des Debitorenmanagements dar.
Leider häufen sich heute die Fälle von endlosen Mahnungen, Inkassoverfahren bis hin zum
Vollstreckungsverfahren. Dies sind meist die Folgen einer laufenden Wandlung unterzogenen Wirtschaft. Es gibt mit dem Fortschritt der Technik keine Beständigkeit mehr und so kommt es, daß viele Neu-Unternehmer Chancen wahrnehmen und bereits langjährige Unternehmen Konkurs anmelden müßen. Mit der Umverteilung der Chancen und Risiken, ist es nicht leicht die Kundenentwicklung vorauszusehen, weswegen das Inkasso immer mehr an Bedeutung gewinnt.
Das
Debitorenmanagement rückt immer mehr ins Zentrum des Wirtschaftsgeschehens, denn was Nützen die Unternehmens-Leistungen, wenn diese nicht bezahlt werden. Die Fixkosten, wie Miete, Personal und Unterhalt jeder Firma müßen vom Unternehmen selbst bezahlt werden können, und bedürfen eines liquiditätswirksamen Umsatzes.
Diese Anhäufung von heiklen Situationen, führen oft dazu, daß das
Debitorenmanagement extern von dafür spezialisierten Inkassounternehmen übernommen und kontrolliert werden müssen.
Das Forderungsmanagement ist mit vielen Fristen verbunden, welche es gilt zwingend einzuhalten, damit keine Forderung verloren geht. Um das Inkasso erfolgreich durchführen zu können, braucht es dafür speziell geschultes Personal. Das Inkassounternehmen ist im Bereich des Debitorenmanagements, des Inkasso- und des Vollzugverfahrens der absolute Profi, und erwirkt zumeist ein effektives Einfordern von Kundenforderungen.
Benjamin Bernemann