Nicht nur Banken empfehlen derzeit die Anlage von Geld auf Tages- oder Festgeldkonten, auch Experten wie die der Fachzeitschrift „Finanztest" raten aktuell dazu. Sie empfehlen derzeit allerdings, sich entweder für ein Tagesgeldkonto oder ein Festgeldangebot mit maximal einjähriger Laufzeit zu entscheiden, da die Zinsen für längere Laufzeiten kaum höher sind, die Verfügbarkeit des angelegten Geldes für den Anleger jedoch stark einschränken.
Wer täglich über sein angelegtes Geld verfügen will, greift zum Tagesgeldkonto, muss dabei aber in Kauf nehmen, dass der Zins täglich von der Bank angepasst werden kann – von einer festen Zinsphase, die viele Banken für einen bestimmten Zeitraum ab Kontoeröffnung anbieten, einmal abgesehen. Einen Überblick über aktuelle Angebote und Zinsen kann sich der interessierte Leser auf der folgenden Seite verschaffen, die ihm auch Statistiken zur Zinsentwicklung anbietet: Tagesgeldkonto
Wer sein Geld hingegen auch mal über sechs oder zwölf Monate entbehren kann, sollte zum Festgeld greifen. Als Entschädigung für die schlechtere Verfügbarkeit gegenüber einem Tagesgeldkonto haben Anleger dort die Sicherheit, dass der vereinbarte Zins über die gesamte Laufzeit gilt. Darüber hinaus würden die Zinsen erst in 2009 ausgeschüttet werden. Das hat für Anleger den Vorteil, dass diese dann nur noch mit dem Abgeltungssteuersatz von 25 Prozent anstatt wie bisher mit dem persönlichen Steuersatz versteuert werden müssen (zuzüglich Solidaritätszuschlag und eventuell anfallender Kirchensteuer). Welche Zinsen ausgewählte Anbieter dabei zurzeit gewähren, können interessierte Leser dem Vergleich auf der folgenden Seite entnehmen: Festgeld
Besonderes Augenmerk sollten Anleger, die größere Beträge anlegen wollen, bei der Einlagensicherung haben. Gerade beim Tagesgeld gibt es aktuell eine Reihe von ausländischen Banken, welche sehr attraktive Zinsen offerieren, bei denen die Sicherungsgrenzen jedoch sehr niedrig sind und sich auf die gesetzlich vorgeschriebene Summe beschränken.
Daniel Franke