Der Existenzgründungsprozess
Existenzgründer brauchen einen langen Atem, denn ihr Hochleistungs-Vorhaben ist oft eher mit einem Marathon als einem Sprint vergleichbar. Dies bedeutet: Entscheidungen auf Basis aktueller und maßgeschneiderter Informationen treffen zu können, d.h. Marktwissen und Fachkenntnis müssen auch in einem schnelllebigen Marktumfeld mit genauen Analysen unterstützt werden. Am Beginn des „Knowledge Age" gilt die Formel: „Company Business = Information Business". Der Existenzgründer sollte deshalb danach streben, mit einer intelligenten Ausschöpfung seiner Potentiale für seine Kunden zielgerichtet einen Mehrwert zu schaffen. Vgl. hierzu auch Jörg Becker: Existenzgründer Potenzial, ISBN 978-3-8370-7504-5.
Zwischen den hierbei wirkenden persönlichen Existenzgründerfaktoren gibt es zahlreiche Austauschbeziehungen mit mehr oder weniger starken Impulsweiterleitungen. Diese Wirkungsbeziehungen sind nicht fest verdrahtet, wie etwa die verlöteten Verbindungen in elektrischen Schaltkreisen. Zu sehr befindet sich ein Existenzgründer in ständiger Bewegung und Veränderung. Wenn man also versucht, die Potentiale eines Existenzgründers zu verstehen, sollte man sich dabei auch diese Wirkungsbeziehungen einmal näher ansehen. Beispielsweise mit Hilfe folgender Einzelpunkte: Anschluss an Existenzgründer-Rating, welches Potential birgt die Zukunft, komprimierte SWOT-Überlegungen, Segmentspezifische Zielplanung, Klärung des Liquiditäts-Potentials, Business Intelligence-Potential, Durchblick: Existenzgründerfaktoren-Wirkungsnetz, Wirkungsstärke-Verknüpfungstabellen, Existenz-gründer-Prozessfaktoren, Existenzgründer-Erfolgsfaktoren, Existenzgründer-Humanfaktoren, Existenzgründer-Strukturfaktoren, Existenzgründer-Beziehungsfaktoren, Wirkung eines Faktors auf jeweils übrige, Herausfiltern: interessierende Einzelfragen, Wirkungsdauer ist von Bedeutung, Interpretation mit Aktivsummen, Inaugenscheinnahme der Passivwirkungen, Collaborative Business-Potential, Schnüren eines Maßnahmenpaketes. Vgl. hierzu auch Jörg Becker: Existenzgründer Potenzial, ISBN 978-3-8370-7504-5.
Im Rahmen von Existenzgründungen ist das Intellektuelle Kapital das Wichtigste, auf das eine Einzelperson ein Geschäftsmodell aufbauen kann. Was also liegt näher, als für gut und ausgereift befundene Entwicklungen eben auf jenen leichter überschaubaren Bereich der Einzelpersonen zu übertragen und für vielleicht noch neue Wege zu nutzen. Die gleichen Verfahren könnten ebenso von potentiellen Kreditgebern u.a. mit gleich hohem Wirkungsgrad und Nutzen eingesetzt werden. Jedermann, der sich näher mit Wissensbilanzen beschäftigt, ist begeistert von der Eleganz und durchgängigen Logik der hierbei verwendeten Konzepte. Damit stellt sich die Frage, warum in der täglichen Praxis von Unternehmen solche Wissensbilanzen nur zögerlich oder überhaupt nicht eingesetzt werden. Eine der möglichen Antworten hierauf liegt wohl nach wie vor in der vermeintlichen Nichtfassbarkeit und Nichtmessbarkeit menschlichen Wissens. Vgl. Becker, Jörg: Personenbilanzen mit Intellektuellem Kapital, ISBN 9783837070019.
Jörg Becker
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