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Essstörungen: Klang meines Körpers

Autor: Norbert | Erstellt am: 16.09.2011 | Gelesen: 437
Kategorie: Gesundheit - Medizin & Chirurgie | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Ausstellungsprojekt zum Thema Essstörungen

Mit Unterstützung des „Rotary Club und dem Inner Wheel Club Mülheim an der Ruhr" kann die ginko Stiftung für Prävention das mit dem bayrischen Gesundheits- und Präventionspreis ausgezeichnete Ausstellungsprojekt „Klang meines Körpers" zum Thema „Ess-Störungen" im Medienhaus der Stadt Mülheim an der Ruhr präsentieren.  In der Zeit vom 16. bis zum 27.09.2011 werden Fachkräfte der Prävention hier intensiv mit Jugendlichen zum Thema „Ess-Störungen" arbeiten. Um eine Nachhaltigkeit der Arbeit mit diesem Thema zu gewährleisten wird darüber hinaus auch ein Workshop für Lehrkräfte angeboten, die das Thema auch in der Schule weiter aufgreifen sollen.

Ess-Störungen sind vor allem unter Mädchen und jungen Frauen sehr weit verbreitetet und leider an fast allen Schulen zu finden. Experten gehen davon aus, dass inzwischen fast jede fünfte junge Frau unter den typischen Symptomen leidet. Unter Ess-Störungen leidende Menschen haben ein 4fach höheres Sterblichkeitsrisiko als gesunde Menschen, was das Maß der Gefährdung und die Bedeutung der Thematik verdeutlicht.

Da Essen eine unverzichtbare Notwendigkeit für Menschen ist,  werden Betroffene und  Elternhaus aber auch Lehrer/ innen und Mitschüler mit dem Auftreten der Erkrankungen regelmäßig vor sehr große Herausforderungen gestellt.

Der Umgang mit problematischem Essverhalten wie Magersucht, Bulimie und Ess-Sucht  findet sich als Beratungsthema vieler Mädchen (und zunehmend auch Jungen) im Alltag der Jugendberatung der ginko Stiftung wieder. Auch Eltern und Lehrer finden hier im Rahmen personeller Möglichkeiten passende Unterstützung. Insgesamt fehlt es an Anlaufstellen zu dieser Thematik und  das Hilfesystem gilt als entwicklungsbedürftig.

Das Ausstellungprojekt „Klang meines Körpers" steht in Mülheim unter der Schirmherrschaft der Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld. Ziel ist es, Jugendliche und deren Ansprechpartner frühzeitig für das schwierige Thema zu sensibilisieren und so dazu beizutragen dass Ess-Störungen nach Möglichkeit gar nicht erst entstehen oder frühzeitig Hilfen gesucht werden. Anmeldungen für den kostenfreien Besuch sind nötig und werden bei der ginko Stiftung für Prävention unter a.segeth@ginko-stiftung.de entgegen genommen.
 
 
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