Quesadillas
Wenn man von den klassischen mexikanischen Beilagen redet, sollte man ein paar Beilagen aufzählen, die bei keinem Essen fehlen dürfen, egal ob man dieses in den Morgenstunden, also beim Frühstück, oder in den späten Abendstunden zu sich nimmt.
Dazu gehört definitiv der Bohnenbrei. Dieser wird zu allen Gerichten gereicht, ob als Beilage oder als Aufstrich auf Tortillas. Es gibt nahezu kein Gericht, bei dem dieser Bohnenbrei fehlen darf.
Des Weiteren gibt es die Avocado, die in Form der weltweit bekannten Avocadocreme ebenfalls zu vielen Gerichten gereicht wird oder die in Streifen geschnitten in Salaten oder in verschiedenen Gerichten diesen eine spezielle Note gibt.
Diese zwei Standardbeilagen dürfen bei keinem Gericht fehlen, sind aber dadurch auch weltbekannt geworden und haben somit in der Essenskultur eines fast jeden Landes ihrer Berechtigung gefunden.
Wenn man aber von einem Kaktus als Beilage redet, so reibt sich der ein oder andere Europäer verwundert die Augen. Aber der Kaktus ist eine lecker schmeckende Beilage, welche auch noch reich an Eisen, Kalium und Kalzium sowie Magnesium ist. Die teilweise unverdaulichen Fasern sollen sogar beim Abnehmen helfen. Dazu werden beim Nopal-Kaktus die Blätter abgeschnitten, wenn diese noch recht jung sind. Dann wird das Blatt in kleine Stücke geschnitten und 10 Minuten gekocht. Man kann diese Kaktusstreifen für einen Salat, eine Suppe oder als Beilage zu den verschiedenen Omelettes, Tortillas oder Taco-Gerichten einsetzen und damit eines gesunde Beilage servieren. Wer den Kaktus einmal gegrillt gegessen hat, weiß wie lecker dieser schmeckt.
Außerdem stammt der essbare Kaktus von dem Einfluss der mexikanischen Ureinwohner, die diesen sowohl als Gemüse aber auch als Medizin eingesetzt haben.
Das sind drei Gemüsebeilagen, die bei keinem mexikanischen Gericht im Einzelnen, meistens aber auch als dreifache Komponente, fehlen dürfen.
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Autor: Werner Cappel (CAPPEL-informiert.de)