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Essbare Blüten: Augenlust und Gaumenkitzel

Autor: Oliver Theissen | Erstellt am: 05.01.2010 | Gelesen: 1049
Kategorie: Essen - Trinken & Rezepte | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - In der kalten Jahreszeit setzt Berliner BIO Catering Select farbige Geschmacksakzente

In alten Kochbüchern finden sich reichlich Rezepte, in denen Blüten vorkommen: kandierte Rosenblätter, Holunderblütensirup oder Kressesalate. Und längst sind sie auch in unseren Buffets angekommen: die Klassiker wie Veilchen- oder Zucchiniblüten, nur trauen muss man sich…zu probieren und zu genießen.

Essbare Blüten, die oft sehr exotisch anmuten, lassen sich kulinarisch in drei Hauptkategorien verwenden: Die einen, wie etwa Funkien, Phlox oder Orchideen, haben wenig Eigengeschmack zu bieten und eignen sich vornehmlich für dekorative Zwecke. Andere, wie Lavendel, Minze, Nelken oder Rosenblüten, sind optimal zum Aromatisieren von Zucker, Ölen und Essig, lassen sich kandieren oder zu Gelees verarbeiten. Die dritte Kategorie schließlich sind die Geschmacksköniginnen: Allesamt Blüten mit ausgeprägt eigenständigem Aroma, die als Topping für Saucen, Fingerfood, Salaten oder in Bowlen und Cocktails unmittelbar ihren Geschmack entfalten.

Schön anzusehen sind sie ohnehin", Manuel da Silva, Produkt-Scout beim Berliner Bio Caterer Select Catering deutet auf seine lila Lieblinge - die Society Garlic. „In Südafrika führten die Tulbaghia violacea lange ein Schattendasein. Schuld war ihr Geruch, echtem Knoblauch recht ähnlich, aber beim Verzehr der lila Blüten leidet unser Atem eindeutig weniger, daher der Name: gesellschaftsfähiger Knoblauch.

Dennoch bleiben Blüten oft genug ungegessen auf den Tellern zurück, obwohl Veranstaltungsleiter und Servicekräfte ihren verträglichen Geschmack extra betonen. Der typische Gast erfreut sich an der ungewohnt farbenfrohen, frischen Optik, auf der noch das Eiswasser perlt.

Orchideenblüten signalisieren Wertigkeit der anspruchsvollen Küche, als Genussmoment am Gaumen sind die Blüten indes noch kaum gelernt. Für Manuel da Silva ist das Spiel mit den Blüten kein Chi-Chi oder reines Marketing-Tool, „sondern Rückbesinnung auf die natürlich Ware und Wissen um Herkunft und Ursprung."

Bio-Qualität ist bei den filigranen Beauties ein Muss. „Mit dem Bio-Siegel geht unser Gast keinerlei Risiko ein", so Manuel da Silva, „also treiben wir es bunt! Vor allem aber aromatisch: Sechuan, Taglilien, Malven. Richtig kombiniert erhält so der Kohlrabi um den Seeteufel einen pfeffrigen Begleiter und das Kalbsfilet einen leuchtend rot, verblüffend süßen Kontrast. , nur trauen muss man sich…zu probieren und zu genießen. www.select-catering.de
 
 
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