Espresso Zubereitung
Die Espresso Zubereitung wird von vielen (Kaffeeexperten) als eine regelrechte Kunst angesehen. Tatsache ist jedoch, dass die richtige Espresso Zubereitung eine wichtige Grundlage für den perfekten Espresso ist. Auch in guten Restaurants gibt es manchmal ziemlich schlechten Espresso. Dabei ist die Zubereitung gar nicht so schwierig, wenn einige Punkte beachtet werden.
Selbstverständlich kann man es sich einfach machen und mit Hilfe der vielen auf dem Markt angebotenen Kapselmaschinen einen Espresso auf Knopfdruck produzieren. Obwohl auch hier viele hochwertige Maschinen existieren, welche einen ganz ausgezeichneten Espresso zubereiten, gilt es für den wahren Kenner als Kunst, den Espresso "per Hand" zuzubereiten.
Welche Sorten Kaffeesorten gibt es eigentlich?
Die Kaffeebohnen lassen sich nach folgenden (wichtigen) Sorten unterscheiden:
- Arabica
- Robusta
- Excelsa
- Stenophylla
Den weltweit größten Marktanteil hat die Arabica Bohne. Die Arabica Bohne hat nur ca. die Hälfte des Koffeins im Vergleich zur Robusta. Daher wird sie vor allem wegen ihres Aromas sehr geschätzt. Die Robusta Bohne ist hingegen sehr gut für Espresso geeignet. Für eine feine Crema ist in vielen Fällen die Robusta verantwortlich, da sich diese Bohne hierfür sehr gut eignet.
Wie sollte das richtige Mischungsverhältnis der Bohnen sein?
Gerade in diesem Punkt unterscheiden sich die Expertenmeinungen sehr oft. Hier findet man die richtige Antwort am besten durch ausprobieren. Man sollte jedoch darauf achten, dass die Bohnen noch frisch sind. Durch lange Vertriebswege kann es schon vorkommen, dass die Bohnen bereits einige Monate unterwegs sind. Dadurch geht jedoch viel Aroma verloren. Die beste Qualität erreicht man, wenn man Bohnen wählt, die erst vor kurzem geröstet wurden. Diese findet man vorzugsweise in Feinkostläden.
Aber auch hier gilt: Durch ausprobieren findet man seinen persönlichen Favoriten.
Worauf sonst zu achten ist bei der Espresso Zubereitung
Als erstes ist hier schon darauf zu achten, dass der Kaffee für den Espresso frisch gemahlen wird. Kaffee verliert relativ schnell nach dem Mahlen sein Aroma und die für die Crema wichtigen ätherischen Öle. Daher sollte der Kaffee stets frisch gemahlen werden.
Das Kaffeepulver wird gepresst
Nachdem nun der Kaffee frisch gemahlen wurde, kann er in das Sieb der Espressomaschine gefüllt werden. Hierfür muss man ein wenig Übung haben, denn ist das Pulver zu wenig gepresst, wird das Wasser einfach hindurch fließen und das Aroma bleibt auf der Stecke. Der richtige "Druck" ist erreicht, wenn das Wasser innerhalb von 25 Sekunden so durch das Kaffeepulver läuft, dass ca. 30 ml Espresso entstehen.
Wie wird Espresso serviert?
Ein ganz beliebter Fehler ist, dass der fertige Espresso in eine kalte Tasse gefüllt und so serviert wird. Der Nachteil hierbei ist, dass die geringe Menge Espresso in einer kalten Tasse ganz schnell abkühlt. Eine Espressotasse sollte daher immer vorgewärmt werden. Weiterhin sollte die Espressotasse aus möglichst dickem Porzellan bestehen, damit die Wärme auch möglichst lange gehalten werden kann.
Ende gut - Espresso gut
Wie man sieht, ist die
Espresso Zubereitung gar nicht so einfach. Der perfekte Espresso ist jedoch auch immer eine Frage des persönlichen Geschmacks. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Selbst in der Gastronomie, ist selten ein perfekter Espresso zu bekommen. Je öfter man den eigenen Espresso macht, umso leichter fallen einem die jeweiligen Schritte und je besser wird das Ergebnis. Also nicht entmutigen lassen und weiter den leckeren (selbst gemachten) Espresso trinken!
Thomas Mecke