ESL Vice President David 'affentod' Hiltscher hat in einem heute Nachmittag erscheinenden Interview mit fragster tiefe Einblicke in die Anti-Cheat-Bemühungen seiner Firma gegeben. Unter anderem erklärte Hiltscher, dass man für Aequitas 2 und Wire Anti-Cheat bereits einen mittleren sechsstelligen Betrag ausgegeben habe.
Zuletzt hat die ESL viele Rückschläge erleiden müssen: Aequitas 2 musste aufgrund von Bugs eingestellt werden, Insight von der 4PL bietet eine scheinbar bessere Alternative und das Vertrauen der Community ist weg. Nun will die ESL mit Wire Anti-Cheat in die Offensive gehen. David Hiltscher erklärt im Interview mit fragster, warum dies der Fall sein soll. Unter anderem erklärte Hiltscher, dass man für Aequitas 2 und Wire Anti-Cheat bereits einen mittleren sechsstelligen Betrag ausgegeben habe.
"Die Entwicklung von Aequitas 2 und Wire Anti-Cheat hat mit allen Gehältern, Softwarelizenzen, Servern und sonstigen Kosten einen mittleren sechsstelligen Betrag gekostet", erzählte David 'affentod' Hiltscher gegenüber fragster in einem heute um 17:00 Uhr erscheinenden Interview. Dabei sei die Arbeit an ESL Wire Anti-Cheat (Projektname) noch nicht einmal abgeschlossen, insofern sind weitere Ausgaben noch eingeplant.
Aequitas 2 der ESL nicht nur massiv Vertrauen in der Community gekostet hat, sondern auch viel Geld. "Cheater richten wirtschaftlichen Schaden an und machen das Image der Liga kaputt", so Hiltscher. Im Interview erläutert affentod, weswegen es genau zu einer Einstellung von Aequitas 2 kam und warum zeitgleich an zwei verschiedenen Anti-Cheat-Lösungen gearbeitet wurde. Selbstverständlich ist natürlich auch ein großes Thema, weswegen die ESL sich von Wire Anti-Cheat nun einen großen Wurf im Kampf mit den Cheat-Programmierern erhofft, denen Ralf Reichert, ESL-Geschäftsführer, bereits den Krieg erklärt hat.
Christoph Heitzinger
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