Mafai Peter
Escort- und Begleitagenturen im Web 2.0
Mit der zunehmenden Akzeptanz des Internets, entfalten sich nun neue Möglichkeiten für die Werbung. Längst hat sich der internet-Benutzer an die Werbung im Web gewöhnt und nimmt diese zum Teil noch nicht einmal als solche war. Die Suchmaschine Google hat es vorgemacht: Es werden auf den Kontext bezogen kleine Werbetexte rechts neben den Suchergebnissen platziert und der Benutzer verfällt der Suggestion, dass es sich ebenfalls um Suchergebnisse handelt. Das was so unscheinbar ausschaut ist in Wirklichkeit ein ernst zu nehmendes Milliarden-Geschäft.
Aber wie stellt sich die "horizontale Geschäftswelt" auf die neuen Werbemöglichkeiten ein? Ein normaler Webauftritt reicht nicht mehr aus. Besonders in Hinblick auf Suchmaschinenoptimierung versuchen die erotik Escort Webseiten sich bei den Suchergebnissen so vorteilhaft wie nur möglich zu platzieren.
Seit einiger Zeit haben sich auf dem Markt einige Online-Portale durchgesetzt, welche es den Escort Agenturen ermöglichen Kontakt Anzeigen professionell und zielgerichtet zu schalten. So hat der
Intimanzeiger für Escort Inserate eine spezielle Rubrik gegründet, mit eigenem RSS-Feed. Andere Erotikanzeigen Portale haben da schon längst reagiert und Rubriken und Suchmaschinen Optimierungsverfahren eingeleitet. Diese online Portale zeichnen sich in dieser Branche vor allem durch eine Eigenschaft aus: Seriosität. Dieser Begriff scheint mit der Erotikwelt im Internet nicht im Einklang zu bringen. Dies könnte auch die Erklärung dafür sein, dass sich erst jetzt, verspätet "Rotlicht Anzeigen-Portale" durchsetzen. Es bedarf einer längeren Zeitspanne, um das Vertrauen der Kunden und Benutzer zu erlangen.
Die Anzahl der inserierenden Escort Agenturen im Internet und die steigenden Zugriffszahlen der online Anzeigen-Portale deuten auf einen anhaltende und stabile Entwicklung hin. In dieser speziellen Branche, scheint das Web 2.0 auf vollkommende Akzeptanz zu stossen.
Autor: Mafai P.