Arash Nawwaby
Die vorliegenden Gedichte beschäftigen sich mit Sehnsucht, Liebe und Verzweiflung. Diese Gedichte spiegeln meine Gefühlswelt wider und entstanden mehr oder weniger in Zeiten, in denen ich mich verloren fühlte und doch durch meine Familie und den Glauben an mir selbst wieder zu mir finden konnte.es ist vorbei
ich fühle ich fühle wie meine Sicht sich verdunkelt
meine Augen sich schließen und meine Welt zerbricht
ich dachte ich würde dich kennen
deinen Atem deine Lippen deinen Kuss
und nun bist du fort und kehrst mir den Rücken
ich habe gedacht ich würde dich lieben
dich ehren und für immer verehren
doch nun wird mir klar wie dumm ich war
dir zu vertrauen war ein Fehler
ich machte alle deine Spielchen mit
weil ich dachte du und ich wir wären ein paar
ein funkelndes Licht am Horizont
eine Seele ein Herzschlag.
war befangen in der Illusion
und konnte der Versuchung
dich zu berühren nicht widerstehen
verblendet deiner falschen Liebe
ließ ich meine Welt erstarren
und meine wahren Gefühle verbannen
Wie schnell du vergessen hast
was du mir einst in meinen Armen versprachst
mich für immer zu lieben
selbst wenn ich am Boden liege
zertreten ohne Job und ohne Zukunft
waren das nicht deine Worte.
was ist passiert was ist passiert
dass du mich nun zu Boden schlägst.
Du wolltest doch dass ich Gefühle zeige
war das nur damit du sie zertretest
doch hey ich will es gar nicht mehr wissen
ich will dich nicht mehr vermissen
ich will nicht mehr an dich denken
und meine Gedanken auf dich lenken
sehen wie ich dir innerlich vergebe und mich
langsam wieder zu dir begebe
ich weiß es heißt du sollst vergeben
doch nicht wenn ich mich dadurch an
mich selbst vergehe
ich will ehrlich sein und dir sagen
ich werde dich nie vergessen
doch so schön die kurzen Momente auch
waren um so tiefer dann der Schmerz
jetzt ist es vorbei und ich will dir
noch eins sagen ich werde dir nie vergeben
auch wenn ich dir nicht den Rücken kehre
gehen wir nun an für immer getrennte Wege
Leb wohl
© Arash Nawwaby
2008Sehnsucht
Ich träume ich träume von dir
Wenn das alles ist was mir blieb
Lass mich nie erwachen
Und das Lied entfließt meinen Lippen
Wie der Schwan der Nacht
Ich tanze, ich tanze im Meer der Nacht dir so nah
Und die Dunkelheit lässt mich sehen
Was das Licht mir weggenommen
Ich sehe dich und frage mich
Wenn ich dich so liebe
Wieso bleib ich dir dann so fern
Ein Kuss der mich nur mit Schmerz und Angst erfüllte
Nimmt nun meinen Atem und meine Seele ein
Meine Welt beginnt vor dir zu erblassen
Und dein Licht strahlt im dunkeln der Nacht
Und lässt dich meine einzige Sehnsucht sein
Lass mich herein und nimm was ich dir mitbringe
Tiefste Sehnsucht umhüllt von Schmerz und Leid
Lass es enden lass mich zu dir
Lass mich dein und zugleich
Dein Schatten sein
© Arash Nawwaby
2008Ein Traum des Hasses
Ein Gefühl das dich überkommt
Eine Dunkelheit aus der niemand entkommt
Eine Welt die nur aus Schatten besteht
Und die Schönheit des Lichts ihr täglich entgeht
Diese Welt die dir deine Freiheit raubt
Das ist ein Traum des Hasses der dich lebendig verdaut
Die Gedanken verschwinden und deine Sicht wird klar
Doch viel zu sehen ist nicht in dieser Welt du Narr
Dieses Gefühl das dich innerlich schon fast zerreißt
Und dir jede Hoffnung auf Frieden entreißt
Ist bald das einzige an das du dich fest beißt
Doch diese Welt wird dir nichts außer Leid bringen
Dich willenlos bezwingen und Stück für Stück verschlingen
© Arash Nawwaby
2008