"Nicht alles ist günstig, nur weil die jeweilige Firma dies behauptet" - dies gilt aber nicht nur für Studenten, sondern grundsätzlich für jeden Kunden. Und so trifft es sich auch, dass bestimmte Geschäfte in der Nähe von Universitäten überhaupt Rabatte gewähren, während entferntere dies ablehnen. Für Restaurants der gehobenen Kategorie sind z.B. Studenten überhaupt keine Zielgruppe, bei anderen Geschäften stehen Preisbindungsverpflichtungen den Vergünstigungen im Weg und das, obwohl das deutsche Rabatt Gesetz von 1933 im Jahre 2001 abgeschafft wurde.
Aber was ist schon billig? Sie müssen sich die Mühe machen bei allem, was Sie kaufen wollen, die Preise zu vergleichen. Vielleicht ist ja bei den Schnäppchen Angeboten für Jedermann etwas dabei, was für Sie als Student auch nicht günstiger zu erwerben ist. Oder Sie nutzen die technischen Kommunikationsmöglichkeiten heute (StudiVZ, Chatrooms, etc.) um z.B. für Sonderaktionen wie sie die Media Markt Kette gelegentlich bietet (4 für 3) Gleichgesinnte, Kaufinteressierte zu finden, mit denen Sie sich zusammentun können. Es bleibt zu prüfen, ob Sie dann auch die Geräte Ihrer Wahl (z.B. Notebooks, Fernseher) bekommen.
Verschiedene Anbieter machen sich aber die relative geschäftliche Unerfahrenheit von Studenten im Allgemeinen zu Nutze und bieten teure Waren mit angeblichem
Studentenrabatt an (z.B. Handytarifverträge). Vielleicht ist es ein wichtiger grundsätzlicher Tipp, alles besonders kritisch zu prüfen, wo Studenten-Rabatt draufsteht. Letztlich hilft alles nichts. Sie müssen einfach clever recherchieren (auch mittels Internet-Preisvergleichen) und sich informieren (im Internet, in örtlichen Geschäften, durch Gespräche mit Kommilitonen), um nicht Studenten-Rabatt-Haien auf den Leim zu gehen. Schließlich sollen Sie ja nicht nur Bildung durch Rabatte günstiger bekommen, sondern auch andere Alltäglichkeiten Ihrem Budget entsprechend billig erwerben.
Oliver Krumes