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Es gibt ein Mittel gegen rassistische Argumentationen

Autor: Medienmacherei | Erstellt am: 07.09.2010 | Gelesen: 670
Kategorie: Politik - Gesellschaft & Soziales | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Neues e-Book in der :Medienmacherei erschienen

Aktuell nötiger denn je: die Analyse anthropologischer Fachzeitschriften von Herbert Hofmann.
Aktuell nötiger denn je: die Analyse anthropologischer Fachzeitschriften von Herbert Hofmann.
POHNSDORF/HAMBURG (hh). "Wir haben etwas gegen Sarrazin & Co.", sagt der Autor Herbert Hofmann, der auf Medienmacherei.de jetzt
als e-Book eine "Analyse anthropologischer Fachzeitschriften in der Zeit von 1933 bis 1945" veröffentlicht hat. Hofmann: "Wissen ist ein probates Mittel, um rassistische Argumentationen schnell zu entlarven."

Was für die, die in dem System "drin" sind, Demokratie ist, ist für die, die "draußen" sind, eine faschistische Kapitaldiktatur. So entbehrt es nicht einer gewissen Logik, dass ein Mitglied des Vorstands der Bundesbank, als ein hoher Vertreter dieses Systems, lange Zeit mehr oder weniger ungestört rassistische Thesen verbreiten darf. Dass Thilo Sarrazin jetzt möglicherweise gestoppt wird, lässt hoffen - auch für eine Demokratie, die ihren Namen wert ist. Die nun folgende politische Auseinandersetzung benötigt nichts dringender als sachliche Argumente und klare Abgrenzungen gegen dumpfe und niedere
Instinkte. Da ist es gut, einigen historischen Tatsachen nochmals ins Auge zu sehen, um sich für seine eigene Position ein Update zu holen.

Pseudowissenschaftliche und empiristische Argumentationen dienten nämlich bereits den Nazis als Begründung für Rassismus als Staatspolitik. Begleiten Sie Herbert Hofmann bei seiner Bestandsaufnahme deutschsprachiger anthropologischer Zeitschriften, die sich auch aus der Zeit des Nationalsozialismus in der Bibliothek des Instituts für Humanbiologie an der Universität Hamburg finden.

Vollziehen Sie mittels ausgewählter Beispiele aus dem "Anthropologischen Anzeiger" nach, wie sich deutsche Anthropologen, aber auch Wissenschaftler anderer Disziplinen, mehr oder weniger dem damaligen Zeitgeist anpassen oder ihn prägen und so den Boden für eine rassistische Politik bereiten. Es zeigt sich, wie sie ihre Arbeiten und Lehre zunehmend ideologisch ausrichten, rassistische Literatur veröffentlichen und sich in den Dienst der Diktatur stellen - sofern sie sich nicht von dieser distanziert hatten.

Werden Sie anhand von einzigartigen Dokumenten Zeuge der "Gleichschaltung" des Wissenschaftsbetriebes und sehen Sie anhand historischer Fakten, welche Auswirkungen dies auf das reale Leben hat. Lernen Sie, rassistische Argumentationen zu entlarven und als das zu erkennen, was sie sind: Menschen verachtend und lebensfeindlich.

Analyse anthropologischer Fachzeitschriften in der Zeit von 1933 bis 1945

Herbert Hofmann
© 2010 :Medienmacherei
46 Seiten, 9 Abbildungen, Format 21,0 × 29,7 cm, im PDF-e-Book.
Jetzt erhältlich im Shop der www.medienmacherei.de/shop

 
 
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