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Eine schwere Krankheit im Endstadium ist eine große Belastung, nicht nur für den Betroffenen. Auch die Angehörigen, die oftmals einen entscheidenen Einfluss auf den Therapieverlauf haben, müssen mit dieser Belastung fertig werden. Da wird jeder medizinische Hoffnungsschimmer schnell überbewertet. Grundsätzlich aber gilt: Wenn sich ein Leben dem Ende neigt, ist Zeit kostbar. Darum gilt es, diese Zeit noch möglichst sinnvoll zu verbringen. Eine Strahlentherapie gehört dazu offenbar nicht: Eine aktuelle Studie kommt nach Angaben der Uni-Klinik Düsseldorf zu dem Ergebnis, dass ein signifikanter Anteil von Patienten mit Krebs im Endstadium nicht von einer palliativen Strahlentherapie profitiert, obwohl die Betroffenen einen Großteil der verbleibenden Lebenszeit mit der palliativen Behandlung verbringen. Dies schreibt das Online-Gesundheitsmagazin rheinruhrmed.de unter Berufung auf die Uni-Klinik.
Die Studie, die im April diesen Jahres in der von der American Cancer Society wissenschaftlich begutachteten Fachzeitschrift CANCER veröffentlicht wurde, zeige, dass für diese Patientengruppe speziell zugeschnittene Strahlentherapieregime entwickelt werden müssen.
Wie die Studie durchgeführt wurde, wie die Ergebnisse konkret aussehen und welche Therapie die Auotren der Studie empfehlen: