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Die Manager Gewerkschaft reformiert die deutsche Wirtschaft" war der Titel der virtuellen ersten Veröffentlichungen aus dem Hause der Manager Gewerkschaft am 20.6.2007, dem Jahrestag der Währungsreform 1948.
Auf den ersten Blick erkennt man im Leitartikel der WebSite, was die Begründer der MarGe, wie sie sich in Kurzform nennt, im Schilde führen. "Wir machen die Wirtschaft wieder menschlich...!" ist dort zu lesen.
Mit schlagwortartigen Forderungen wie "firmenübergreifender Paradigmenwechsel in Richtung Zukunft, Auflösung des (vermeintlichen) Gegensatzes zwischen Arbeitnehmer und Management, stabile Entwicklungen auf dem ökologisch ausgerichteten Finanz- bzw. Aktienmarkt und moderates und stabiles Entgeld für Arbeitnehmer und Management" lenken die Anhänger der MarGe in schweren Zeiten scheinbar ein.
Um über die kleineren Betriebe einen indirekten Zugang zu Konzernen zu erhalten, bietet die MarGe den Unternehmen bis zu 20 Mitarbeitern die kostenlose Partnerschaft und Nutzung der vorhandenen Marketing-Dienste an. Unternehmen über 20 Mitarbeiter zahlen dagegen einen Jahresbeitrag von 30,- € pro Mitarbeiter pro Jahr und Einzelmitgliedschaften kosten 200,- € p.a.. Diese Gebühren sind generell steuerlich abzugsfähige Kosten.
Die erkennbare Trendwende scheint eingeläutet, dennoch machen die Gründer im namensgleichen Blog keinen Hehl daraus, dass es in einer durch Lobbyismus geprägten, politischen Landschaft scheinbar nicht so leicht ist, "Gutes zu tun".
So wird zwar transparent, dass es bei namhaften Unternehmen (u.a. innerhalb der DAX 30-Liste) entsprechende Tendenzen gibt, die die Arbeit der MarGe scheinbar heute schon honorieren, dennoch bleibt die manifestierte Umstellung hinsichtlich neuer und tragfähiger Paradigmen in den Unternehmen leider noch aus.
Der Interimsverantwortliche, Marco D. Nattler, erklärt dies u.a. damit, "dass die Bereitschaft der Risikoübernahme in der Arbeitnehmerschaft für nachhaltige Systemumstellungen noch nicht ausreicht. Man kann nicht mehr fordern, ohne mehr zu tragen!"
Nattler träumt von einer Internationalisierung der Manager Gewerkschaft und einer dadurch angestrebten Diversifikation von firmenübergreifenden Wissen. Dadurch angetrieben klopft er schon heute bei internationalen Managern mit einem guten Leumund an die Türe, um weltweit neue Köpfe für seine Bewegung zu gewinnen.
Als ehrenamtlicher Polit- und Unternehmensberater ist Nattler branchenübergreifend u.a. aktuell als planender Scharfschütze mit revolutionären Projekten in der Finanzbranche aktiv. Historisch betrachtet ist er im Alter von 36 auch in diesem Feld bereits ein gefürchteter Spieler, wie seine Referenzen vermuten lassen. Weitere Infos zur Manager Gewerkschaft finden Sie unter:
www.manager-gewerkschaft.deKontakt: (siehe Profil)