Im Haushalt sind Heizung und Warmwasserbereitung "
Energiefresser" . Rund 90 Prozent des gesamten Haus-Energiebedarfs fallen auf sie. Während der Heizenergiebedarf der Gebäude durch den Austausch veralteter Heizkessel und verbesserte Dämmung seit Jahren rückläufig ist, bleibt der Energiebedarf für Warmwasser konstant hoch oder zeigt sogar ansteigende Tendenz. Der Grund: Die Sanitärausstattung der Wohnungen wird immer besser und die Lebensgewohnheiten ändern sich. Tägliches Duschen ist heute für viele Menschen selbstverständlich. Deshalb sind energiesparende und kostengünstige Lösungen für die Erwärmung von Trinkwasser gefragt.
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Speichersystemen und Durchlauferhitzern. Bei einem Speichersystem wird Warmwasser in einem Speicher, der vom
Heizkessel mit erwärmt werden kann, ständig auf Temperatur gehalten. Durchlauferhitzer bevorraten dagegen kein warmes Wasser. Das Wasser wird erst dann erwärmt, sobald ein Nutzer einen Warmwasserhahn öffnet. Durchlauferhitzer werden mit Erdgas oder Strom betrieben.
Wer über die Kosten für Warmwasser nachdenkt, sollte neben den Anschaffungskosten für die Warmwasserbereitungs-Systeme vor allem die Energiekosten berücksichtigen, denn sie fallen nicht einmalig an, sondern belasten als verbrauchsgebundene Kosten kontinuierlich die Haushaltskasse.
Für eine Dusche fallen ca. 50 Liter und für ein Vollbad ca.120 Liter Wasserkosten plus Energiekosten an.
Innung für Sanitär und Heizungstechnik
Mülheim an der Ruhr