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Erschöpft vom Bummeln - sind Studenten schlicht zu faul?

Autor: ups17b | Erstellt am: 04.12.2010 | Gelesen: 641
Kategorie: Politik - Gesellschaft & Soziales | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Nikolaus-Showdebatte an der Universität Düsseldorf

Der Debattierclub der Universität Düsseldorf lädt alle Interessierten zur diesjährigen Nikolaus-Showdebatte mit kostenlosem Lebkuchen, Weihnachtsgebäck, Getränken und Glühwein am Montag, den 6.12. um 18.15 Uhr ein. Stattfinden wird die Debatte im Hörsaal 2C in Gebäude 22.01.

Bei der seit Jahren etablierten Veranstaltung streiten wie immer Mitglieder des Debattierclubs zu einem vorgegebenen Thema. In den letzten Jahren wurden in diesem Rahmen die Anträge "Schafft Weihnachten ab! Gegen Kommerz und Zwangsfeiertage" sowie "Neurodoping für alle! Die Wissenschaft braucht noch schlauere Köpfe" debattiert. Diesmal lautet das Thema: „Erschöpft vom Bummeln – sind Studenten schlicht zu faul?"

Teilnehmer der Nikolausdebatte sind die Vorsitzende des AStA, Yasemin Akdemir, der stellvertretende Vorsitzende des Studierendenparlaments, Nicolas Garz, und Prof. Dr. Jochen Musch vom Institut für Experimentelle Psychologie.

Die Showdebatte wird - wie auch die wöchentlichen Debatten des Clubs - gemäß einem festgelegten Redeformat stattfinden, welches einen flüssigen und fairen Debattenverlauf gewährleistet. Im Rahmen einer sogenannten Offenen Parlamentarischen Debatte treten zwei Teams von je drei Teilnehmern an. Jeder Redner hat sieben Minuten Zeit, um die Gegenseite oder zumindest das Publikum von seiner Position zu überzeugen. Der erste Redner der "Regierung" wird beginnen und in seiner Rede das bloße Bummeln als Ursache studentischer Klagen über Überforderung anprangern. Hintergrund ist dabei das Ergebnis einer kürzlich veröffentlichten Studie („Studentischer Workload zwischen subjektivem Belastungsgefühl und tatsächlichem Lernaufwand"), derzufolge die meisten Studierenden nur wenig mehr als 20 Stunden Zeit pro Woche in ihr Studium investieren. Anschließend stehen dem ersten Redner des "Oppositionsteams" sieben Minuten zur Verfügung, um die Gegenposition zu formulieren und die Studierenden gegen den Vorwurf zu verteidigen. Daraufhin haben der zweite Redner der Regierung und im Anschluss der zweite Redner der Opposition Gelegenheit, die Punkte ihrer Seite weiter auszuführen und zu vertiefen. Schließlich fassen die Schlussredner die Argumente ihrer Fraktion noch einmal zusammen und richten ein finales Plädoyer an das Publikum, das daraufhin darüber abstimmt, welche Fraktion ihre Seite besser vertreten hat.

Der Debattierclub der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (www.debate.de; info@debate.de) trifft sich immer dienstags um 19.00 Uhr im Raum 23.02.00.63 (Ernst-August-Dölle-Auditorium). Interessierte sind herzlich eingeladen vorbeizuschauen.
 
 
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