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Die Verbände der Ersatzlassen VdAK/AEV haben gemeldet, dass die Ersatzkassen in der GKV in den ersten 9 Monaten des Jahres 2008 ein Defizit von 318 Millionen Euro erwirtschaftet haben. Die Kosten pro Mitglied seien um 4.08% pro Mitglied gestiegen, die Einnahmen pro Mitglied dagegen nur um 1,55% pro Mitglied, hieß es weiter. Unter den Einzelposten der Verlustbringer waren wieder einmal die häusliche Krankenpflege mit einem Plus von 15,51%, die Fahrtkosten mit einem Plus von 8,29% und die Arzneimittelkosten (plus 4,77%).
Mit dem Defizit von 318 Millionen Euro konnte man den Halbjahreswert 2008 halten, jedoch wurden noch keine Erfolge beim Abbau erzielt. Der VdAK/AEV-Vorstandsvorsitzende Thomas Ballast sieht trotzdem ein gutes Wirtschaften der Ersatzkassen, denn bei dem Defizit fehlen noch die Steuerzuschüsse in Höhe von 445 Milliarden Euro, die die Kassen für die zweite Jahreshälfte 2008 erhalten.
Dazu kommen laut Ballast auch noch Einmalzahlungen, die im 4. Quartal standardmäßig anstünden. Das Ergebnis zeige also, dass die Ersatzkassen gute Haushaltspläne aufgestellt hätten und somit auch gut für den Gesundheitsfonds gewappnet sind. Jetzt heißt es hoffen, dass die Krise nicht schon im 4. Quartal 2008 zuschlägt und höhere Arbeitslosenzahlen die Haushalte der Ersatzkassen belasten.
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