Erinnerungen behalten ihren Glanz – wie Swarovski Strass
Freundschaften sind das höchste Gut im Leben eines Menschen. Mit Freunden teilt man nicht nur die Freude am Leben, sondern auch schöne Erinnerungen. Man lacht, weint, staunt, feiert und empört sich mit ihnen. Sie geben einem Mut, bauen einen wieder auf und sind einfach für einen da, wenn man sie braucht.
Doch leider reißt heutzutage die Arbeits- und Lebenswelt Freundschaften immer häufiger auseinander. Und wer nun mal mehrere hundert Kilometer voneinander entfernt wohnt, der sieht sich höchstens alle Jubeljahre. Wer sich beim Quatschen in die Augen schauen möchte, der tut das in diesen Zeiten auf Skype und nicht im Lieblingscafé um die Ecke. Schön, dass es Internet-Telefonie gibt, aber es ersetzt natürlich bei weitem nicht den physischen Kontakt zu seinen besten Freunden. Zumindest geht es mir so.
Und nun sitze ich hier vor Charlotte, die ich zum ersten Mal seit einem Jahr in ihrer neuen Heimat Wien besuche, und muss sie nach vier Tagen schon wieder verlassen? Noch vor einem Jahr haben wir uns fast täglich gesehen. Unsere Eltern waren Nachbarn, wir sind seit der Grundschule zusammen in eine Klasse gegangen, sind gemeinsam auf Achse gegangen. Wir teilten alles miteinander, von Klamotten über Strassstein-Halsketten von Swarovski, die wir unter anderem in Internet-Shops, wie http://www.gogoritas.com/10198_deu.html kauften. Irgendwie sind wir wie zwei Seiten einer Medaille, und die kann man ja auch nicht voneinander trennen. Am liebsten würde ich Charlie sofort wieder mit nach Berlin nehmen. Diese Weltanschauung ist ziemlich kindisch und naiv, aber meine beste Freundin soll halt gefälligst in meiner Stadt wohnen.
Ich würde schon gerne noch einige Tage bei Charlotte in Wien bleiben, aber dieser Urlaub war von Anfang an so geplant, alle meine Freunde zu besuchen, die ich seit langer Zeit nicht mehr gesehen habe. Aber Charlotte ist nun mal meine beste Freundin und ich hätte nicht gedacht, dass mir der Abschied so schwer fallen würde.
Da kommt mir die Idee, Charlie einfach mit auf die Reise zu nehmen. Ich habe vier Sitze im Auto und davon sind mit mir und Jacqueline nur zwei besetzt. Allerdings habe ich ein altes Golf Cabrio, was bedeutet, dass unser Gepäck schon mal einen weiteren Platz beansprucht. Ergo ist noch ein Platz übrig. Super, und wir brauchen doch nur einen Platz. Mathe kann so einfach sein.
Und da die Uni eh erst in vier Wochen wieder los geht, gibt es doch nun wirklich keinen Grund für Charlie, alleine zu Hause zu bleiben. Vor allem weil sich ihr Freund noch im Krankenhaus befindet, weil er sich beim Down-Hill-Mountain-Bike-Fahren sein Oberschenkel gebrochen hat. Ich mag ihn sehr, aber mit seiner Abwesenheit hat er mir unbewusst einen großen Gefallen getan.
Mein Vorschlag muss auch gar nicht lange erörtert werden und findet bei Jacqueline und Charlie großen Applaus. Allerdings ist Christian, nach dem Verlauf des Telefonats zu urteilen, nicht sonderlich begeistert von der Vorstellung, die nächsten zwei Wochen auf seine Freundin verzichten zu müssen. Er wird es übeleben. Voller Vorfreude packt Charlie ihre sieben Sachen zusammen und dann machen wir uns auf den Weg Richtung Budapest. Budapest, die Hauptstadt Ungarns, ist nicht sonderlich weit von Wien entfernt, gerade mal zweihundertfünfzig Kilometer. Also gerade mal ein bisschen mehr als durchschnittlich langes Telefonat auf Skype.