Nikotinpflaster
Mittel zur Raucherentwöhnung waren selten so gefragt wie in der heutigen Zeit. So genannte Mittel zur NET - Nikotin Ersatz Therapie überfluten den Markt.
Kaum ein Produkt feiert so konstant Erfolge wie das Nikotinpflaster. Kein Wunder, ist es doch eine der einfachsten Methoden dem blauen Dunst langsam aber sicher Lebewohl zu sagen. Die Verwendung ist äußerst praktisch. Und es kann an beliebigen Stellen am Körper angebracht werden.
Sicherlich gibt es bestimmt Regionen am Körper die für die Anwendung empfohlen wenikotinpflaster.jpgrden, grundsätzlich jedoch kann man die Klebestelle der Kleidung anpassen, so dass das Pflaster nicht zu sehen ist.
Nikotinpflaster erhält man in drei verschiedenen Stärken. Für die gesamte Therapie zur Rauchentwöhnung sollte man zwischen 8 und 14 Wochen rechnen.
Man beginnt in Phase 1 mit einem Pflaster in der stärksten Dosierung. Dieses wird je nach Pflasterart nach 16 oder aber erst nach 24 Stunden ausgetauscht. Die Wahl des Pflasters ist abhängig von der zuvor gerauchten Menge an Zigaretten. In dieser ersten Phase gleicht der Nikotinspiegel dem eines Rauchers. Nikotinpflaster haben den großen Vorteil das sie zwar das Nikotin an den Körper abgeben, jedoch keine anderen Giftstoffe.
In Phase zwei wird das Pflaster ebenfalls täglich gewechselt, hat nun aber eine mittlere Dosierung. Die langsame und schonende Entwöhnung beginnt.
In Phase drei verwendet man nun das schwächste Pflaster.Diese letzte Phase sollte die Dauer von 4 Wochen nicht überschreiten. Zwar geht das Suchtpotenzial von Nikotinpflastern gen null, doch ist es ja das Ziel dieser Therapie die Nikotinsucht zu überwinden. Nicht sie zu verfälschen.
Sicherlich gehört zum Nichtraucher werden mehr als sich ein Pflaster auf den Rücken zu kleben. Aber ein Nikotinpflaster kann eine große Unterstützung auf dem Weg in ein rauchfreies Leben sein.
Allerdings eignen sie sich weniger für Menschen die nur gelegentlich rauchen. Diese sollten eher auf Nikotinkaugummis zurück greifen da die konstant hohe Nikotinzufuhr für sie ungewohnt ist und eine Überdosierung nicht ausgeschlossen werden kann.
Ein regelmäßiger Raucher der gleichmäßig über den Tag verteilt raucht hingegen ist mit den Pflastern bestens beraten. Denn ein immenser Vorteil der Pflaster ist ganz einfach die Tatsache das man sie nicht sieht. Und somit wird man auch nicht immer wieder von seiner Umwelt darauf angesprochen das man ja immer noch mit der Sucht kämpft.
Der Glimmstengel rückt immer mehr in die Vergangenheit und wird langsam aber sicher vergessen werden. Und wenn die Sucht dann endgültig bezwungen ist, wenn der Gedanke ans Rauchen absolut abwägig erscheint und sich langsam wieder das natürliche Ekelgefühl gegenüber Zigarettenrauch einstellt. Dann ist es Zeit das letzte Pflaster abzunehmen.
Mit Hilfe von
Nikotinpflastern und deren richtigen Verwendung ist es wirklich jedem Raucher möglich sich über kurz oder lang von der Sucht zu verabschieden.