Wenn man sich mit dem Devisenhandel auseinandersetzt, muss man sich irgendwann einmal die Frage stellen auf welchen Broker man setzen kann. Man braucht einen Forex Broker, der einen zuverlässigen und sicheren Handel mit Währungen gestattet. Wenn Sie denken, dass Sie das einfach bei der Bank Ihres Vertrauens wie der Deutschen Bank oder der Commerzbank machen können, sind Sie leider auf dem Holzweg. Denn so leicht ist es leider nicht. Natürlich agiert auch eine solch große Bank als Broker, aber für die meisten ist das einfach uninteressant weil für einen Handel oft horrende Einlagen verlangt werden. Die meisten möchten jedoch nur mit wenigen hundert Euro das Trading ausprobieren und nicht gleich ein Vermögen investieren. Deswegen muss man sich auf die Suche nach Brokern machen mit denen man bisher meistens noch gar nichts zu tun hatte.
Hier kommen immer wieder neue Broker ins Gespräch. Der Markt ist noch sehr jung und deshalb haben sich bisher nur sehr wenige Marktführer heraus gefiltert. Einer der Marktführer ist zum Beispiel eToro. Ein Broker über den schon viel berichtet wurde. Das innovative Konzept von eToro war den Devisenhandel auch für totale Einsteiger so einfach wie möglich zu machen. Und das ist auch sehr gut gelungen, denn eToro ist gerade bei Anfängern sehr beliebt. Allerdings gibt es auch andere Kandidaten mit einer ähnlichen Strategie wie Plus500. Dabei handelt es sich nicht nur um einen Forex, sondern auch um einen CFD Broker. Man kann dort also auch Contracts for Difference traden und damit auch von fallenden Börsenkursen profitieren.
Die
Erfahrungen mit Plus500 sind durchaus unterschiedlich. Ich persönlich habe dort einige Zeit getradet und war durchaus zufrieden. Ich kann daher nicht jede schlechte Erfahrung auch nachvollziehen. Schlechte Erfahrungen haben vor allem mit der Software und dem "Trading Interface" zu tun. Die Vorwürfe sind meistens, dass die Trades nur verspätet ausgeführt werden und sich der Kurs schon wieder geändert hat. Oder, dass die Plattform einfach zu unübersichtlich und verspielt ist. Letzteres kann ich gut nachvollziehen, denn man muss sich dessen bewusst sein, dass die Plattform vor allem für Einsteiger entwickelt wurde. Dementsprechend schlicht sieht sie auch aus. Ich würde sie mal übersichtlich ohne große Funktionen nennen. Das ist auch ein entscheidender Punkt, denn wenn sie übersichtlich bleiben soll, muss auf einige Funktionen verzichtet werden. Und das ist auch etwas, das eToro kaum besser hinbekommen hat. Auch die eToro Plattform ist vor allem für Einsteiger konzipiert und verzichtet auf viele professionelle Funktionen, die ein fortgeschrittener Forex Trader brauchen würde.
Das Fazit ist also relativ klar: Plus500 ist ein Broker für Einsteiger - nicht mehr und nicht weniger. Wer professionell traden möchte, sollte unbedingt auf eine Metatrader 4 Plattform zurück greifen. Auch ich habe diesen Schritt vor knapp 2 Jahren gemacht und ich bin sehr zufrieden. Metatrader 4 ermöglicht im Gegensatz zu Plus500 die Verwendung aller Chartanalyse-Tools und damit professionellen Devisenhandel. Plus500 bleibt allerdings ein guter Forex Broker für alle Einsteiger.
Viel Erfolg beim Devisenhandel wünscht: Thomas Hallmeier