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Erektionsstörungen beim Mann

Autor: Lena87 | Erstellt am: 25.01.2011 | Gelesen: 1543
Kategorie: Gesundheit - Medizin & Chirurgie | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Potenzprobleme beim männlichen Geschlecht verhindern

Jeder fünfte Mann leidet an einer erektilen Dysfunktion
Jeder fünfte Mann leidet an einer erektilen Dysfunktion
Hormonstörungen stellen bei 3-6% die Ursache für eine erektile Dysfunktion dar. Obwohl die Rolle der Androgene, deren Einfluss auf die Libido belegt ist, bei der Entstehung der Erektionsstörungen noch diskutiert wird, dürften Androgene eine Rolle bei der Gliedschwäche spielen. Nachgewiesene Erkrankungen sind die hormonell verursachten Störungen der Hodenentwicklung und Funktion, der Hypogonadismus, die Hyperprolaktinämie, welche mit einem Mangel an Testosteron verknüpft ist, sowie Schilddrüsenüber- und –Unterfunktion. Auch bestimmte Medikamente, vor allem Mittel gegen Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, erhöhte Blutfette, Antidepressiva, Entwässerungsmittel, Medikamente zur Behandlung von Krebs, Hemmer der Produktion von Magensäure und Entzündungshemmer, können Erektionsprobleme hervorrufen.

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten eine Impotenz zu behandeln. Potenzmittel können als Medikament eingenommen werden, und die Online Apotheke von Neu Pillenpharm bieten sogar schon seit einigen Jahren Potenzmittel rezeptfrei an. Aber auch Vakuumpumpen und die Intrakavernöse Injektionstherapie finden bei den betroffenen Männern mehr und mehr Zuspruch. Bei der Vakuumpumpe wird ein Glas- oder Plastikzylinder über den Penis gestülpt und mit Hilfe einer Handpumpe ein Vakuum erzeugt. Der Unterdruck führt zu einem Bluteinstrom in die Schwellkörper und damit zu einer Erektion. Ist der Penis ausreichend erigiert, wird an der Peniswurzel ein Torniquet, beispielsweise ein Gummiring, übergestreift, der einen Blutabfluss verhindert. Nach dem Geschlechtsverkehr wird der Gummiring wieder abgenommen und der Penis erschlafft.

Um einen sicheren Umgang mit diesen Hilfsmitteln zu gewährleisten, ist jedoch einige Übung erforderlich. Bei jeder Pumpe sind genaue Anleitungen und ein Video beigefügt. Nachteilig erweist sich jedoch der Umstand, dass man die Pumpe immer griffbereit zur Verfügung haben muss, was der Spontaneität sexueller Aktivitäten nicht unbedingt förderlich ist. Die Intrakavernöse Injektionstherapie ist auch als „Spritze in den Penis" bekannt. Diese Therapieform hat sich bei der Behandlung der erektilen Dysfunktion lange Zeit behauptet. Ihre Entdeckung war einem Zufall zu verdanken. Als der französische Chirurg Ronald Virag 1979 versehentlich die Substanz Papaverin an Stelle einer Kochsalzlösung einem Patienten aus diagnostischen Gründen in den Penis injiziert hatte, bemerkte er, dass dieser eine Erektion entwickelte.

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Bei genauerer Untersuchung dieses Phänomens entdeckte der Arzt, dass Papaverin über eine biochemische Signalkaskade zu einer Erschlaffung glatter Muskelzellen im Penis führt, wodurch nicht nur der Mechanismus der Erektion besser verständlich, sondern auch eine neue Therapieform begründet wurde. Der Einstich mittels einer sehr dünnen Nadel einer Fertigspritze ist dabei praktisch schmerzfrei, und der Vorteil dieser Form der Behandlung liegt vor allem darin, dass es kaum zu Nebenwirkungen in anderen Organen kommt. Im Laufe der Jahre wurden auch andere Medikamente für diese Methode verfügbar, die sich dadurch unterscheiden, dass sie an unterschiedlichen Stellen der Signalkaskade wirksam werden.
 
 
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