Haarausfall stoppen – nur wie?
Wer sich als Mann im Alter von 30 oder 40 Jahren im Freundeskreis umschaut, macht mit Sicherheit die grausige Entdeckung, dass bei vielen sich das Haupthaar schon stark gelichtet hat. Wissenschaftliche Erhebungen haben sogar gezeigt, dass im Alter von 50 Jahren jeder zweite Mann in Deutschland von Haarausfall betroffen ist. Die Ursache für diesen Haarausfall ist in den meisten Fällen erblich bedingt, deshalb spricht man auch vom erblich bedingten Haarausfall. Die Konsequenzen von erblich bedingtem Haarausfall gehen weit über den Verlust der Haare hinaus. Studien haben bewiesen, dass Frauen Männer mit Haaren bevorzugen. Aus diesem Grund nagt der Haarausfall am Selbstvertrauen des starken Geschlechts. Studien haben ebenfalls gezeigt, dass Stress eine Folge des Haarausfalls sein kann und diesen noch zusätzlich verstärkt.
Aus diesem Grund haben viele Forscher in den vergangenen Jahrzehnten nach einer Lösung für dieses Problem mit den Haaren gesucht. Wer einmal in einer Zeitschrift mit älterem Publikum oder im Internet nach Produkten gegen Haarausfall sucht, kann eine ganze Menge davon finden. Üblicherweise versprechen diese Produkte neuen Haarwuchs und bebildern die Resultate mit unglaublichen Vorher/Nachher Bildern. Da diese Produkte nicht immer den gewünschten Erfolg einstellen lassen, hat sich mittlerweile eine große Skepsis gegenüber jeglichem Mittel gegen Haarausfall gebildet. Doch glücklicherweise gibt es auch einige Produkte, die in umfangreichen wissenschaftlich durchgeführten Studien ihre Wirksamkeit gegen den erblich bedingten Haarausfall gezeigt haben.Bei der Durchführung einer wissenschaftlichen Studie wird in der Regel nach dem immer gleichen Protokoll vorgegangen. Die Testpersonen benutzen das Produkt über einen längeren Zeitraum (zum Beispiel sechs Monate) und zu Beginn und Ende der Studie werden die Haare in einem bestimmten Bereich gezählt. Diese Studien werden natürlich nicht in den Labors der Hersteller durchgeführt, sondern von unabhängigen Organisationen. Auch die Analyse der Daten ist gegen Manipulation geschützt. Beispielsweise wissen die „Haarezähler" nicht, ob eine Testperson das zu untersuchende Mittel oder ein Plazebo benutzt.
In den vergangen Jahrzehnten haben sich einige Produkte auf diese Weise als wirksam zum Haarausfall stoppen bewiesen. Für diese Produkte konnte gezeigt werden, dass die Anzahl der Haare nach Ablauf der Testperiode deutlich höher war als zu Beginn der Studie. Aus diesem Grund dürfen diese Produkte mit dem Segen von Gesundheitsbehörden wie der US-amerikanischen FDA (Food & Drug Administration) behaupten, dass sie Haarausfall stoppen. Das sind gute Nachrichten für alle Männer, die in ihren Genen den erblich bedingten Haarausfall tragen. Wer früh genug etwas gegen seinen erblich bedingten Haarausfall unternimmt, hat durchaus eine hohe Chance, diesen im Anfangsstadium zu stoppen.
Autor: Thilo Holl