Immobilienfonds liegen wieder im Trend. Zu dieser Ansicht kommen Experten, wenn sie die Mittelzuflüsse des letzten Jahres und des ersten Quartals dieses Jahres betrachten. So haben Anleger in 2007 rund 6,7 Milliarden Euro in offene Immobilienfonds investiert und im ersten Quartal 2008 lagen die Investitionen gar bei 3,1 Milliarden Euro. Damit haben offene Immobilienfonds laut Statistik des BVI zum Ende des ersten Quartals 2008 mit mehr als 86 Milliarden Euro in etwa so viel Vermögen verwaltet, wie im bisherigen Rekordjahr 2004.
Besonders deutsche Immobilien sind dabei langsam aber sicher wieder angesagt. Der Grund: anders als etwa in den USA, Spanien oder Großbritannien hat sich hier in den letzten Jahren keine Immobilienblase entwickelt, weshalb trotz weltweiter Finanzkrise die Immobilienpreise hierzulande selbst in 2008 kaum gelitten haben.
Den Anlegern stehen aber nicht nur offene Immobilienfonds zur Verfügung, sondern auch geschlossene Fonds. Geschlossene Immobilienfonds haben für den Anleger den unschätzbaren Vorteil, dass er sich die Objekte, in welche er sein Geld investiert, ganz genau aussuchen kann - von Projektentwicklungsfonds einmal abgesehen. Auf www.geschlossener-fonds.net/geschlossene-immobilienfonds.. können interessierte Anleger alles Wesentliche über diese Anlageklasse erfahren. So kann ein fachkundiger Anleger - und nur für einen solchen ist eine geschlossene Beteiligung zu empfehlen - ganz gezielt Fonds heraussuchen, die zu seinem Chance-Risiko-Profil passen.
Ab 2009 spielen Immobilienfonds darüber hinaus einen weiteren gewichtigen Vorteil aus: für sie gelten auch nach Einführung der Abgeltungssteuer Sonderregelungen. So können Immobilien wie bisher nach einer Haltefrist von zehn Jahren verkauft und der Gewinn aus diesem Verkauf steuerfrei eingestrichen werden. Die Gewinne, welche beim Verkauf von Objekten im Ausland erzielt werden, sind hierzulande ebenfalls nicht zu versteuern. Unterm Strich spricht also vieles für ein Investment in Immobilienfonds.
Daniel Franke