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Die älteste griechische Textpassage, die von der Entstehung der Erde und der Stufenordnung des Götterhimmels berichtet, ist wahrscheinlich im Jahre 700 v. Chr. geschrieben worden. Dieser Text wurde von Hesiod, einem böotischen Dichter, verfasst und er nannte sein Werk "Theogonie" was soviel bedeutet wie "Entfaltung der Götter".
Nach der Theogonie existierten am Anfang der Zeit das Chaos, die Urgöttin Gaia und Eros. Das Chaos erschuf das Erebos (die Finsternis und Nacht), Gaia den Uranus (Himmel) und den Pontos (das Meer). Das erste Paar war Gaia und Uranos. Aus ihrer Liierung entstand Kronos der seinen Vater entmachtete und neuer Herr des Olymps wurde. Er Liierte sich mit seiner Schwester Rhea, doch schon bald fürchtete er sich davor das seine eigenen Kinder ihm den Thron streitig machen könnten. Um dies zu verhindern, beschloss er, sie alle zu verschlingen. Der mütterliche Instinkt brachte Rhea dazu sich dem Vorhaben ihres Gatten in den Weg zu stellen. Es gelang ihr, ihren jüngsten Sohn, den Gott Zeus, zu retten, indem sie Kronos mit einem in ein Tuch gewickelten Stein täuschte. Zeus wuchs heran und wurde mächtig genug seinen Vater Kronos vom Thron zu stürzen. Mittels einer List und dem Zutun eines Zaubertrankes, zwang Zeus den Kronos, seine Geschwister freizulassen. Angeregt von seinem Triumph hetzte er seine Brüder und Schwestern auf, an Kronos und den Titanen für ihre Gefangenschaft Rache zu üben und so folgten sie ihm bis zum Himmelstor in den Olymp.
Die Götter, gestärkt von ihren mächtigen Verbündeten bestehend aus den Zyklopen und den Hundertarmigen, zwangen die Titanen zur Kapitulation. Sie wurden in Fessel gelegt und in den Tataros verbannt, wo die Hundertarmigen sie bewachten, so dass sie ihr Gefängnis nie wieder verlassen mögen. Der Krieg mit den Titanen hielt ganze 10 Jahre lang an. Als die Götter siegten, teilten sie untereinander die Regentschaft über die Erde und der Gaben auf. Die Erdenmutter Gaia war aufgebracht über die harte Bestrafung ihrer Kinder durch Zeus und sehnte sich nach Vergeltung. Sie gebar die Giganten, riesige stämmige Wesen mit Drachenschwänzen, und brachte sie gegen Zeus und sein Gefolge auf. Es wurde prophezeit, dass die Götter nur eine Aussicht auf den Sieg haben, wenn die Macht eines Sterblichen sie in ihrem Feldzug unterstütz. So bat Zeus seinen Sohn, den Halbgott Herakles, ihm im Kampf gegen seine mächtigen Feinde beizustehen. Mit seiner Hilfe und den göttlichen Blitzen des Zeus fiel ein Gigant nach dem anderen, bis sie schließlich ganz vom Kampfplatz verschwanden.
Autor: Rene Rutenbeck
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