Meeresrauschen, Möwen, Inselvögel, ein sanfter Sommerwind, Föhr, das ist seine "Band", mit der Hauke Nissen seine einfühlsamen Weisen untermalt, und mit denen er spielt. Um die Naturstimmungen am Reinsten ausdrücken zu können, legt Hauke Nissen viel Wert auf seine Instrumente und Klangkreationen, die er dann "Sommerharfe", "Märchengitarre", "Sonnen-Panflöte" oder "Morgenglanz- Streicher" nennt. Aber auch ganz schlichte Instrumente wie Tenorflöte, F-Flöte oder Klavier kommen zum Ausdruck.
Ebenso wie seine Liebe und Verbundenheit mit der Natur haben auch viele Jahre Meditation seinen Musikstil inspiriert. Hauke Nissen komponiert nicht und spielt nicht nach Noten. Seine ruhige, fließende Musik entsteht in freier Improvisation, wobei er sich selbst überraschen lässt, wohin ihn sein Klangfluss führt. Ein schönes Beispiel hierfür hört man in einem Stück aus "Lied der Stille". Die Tenorflöte ist in einer Tonart, die er selten gespielt hat. Der Ruf des Großen Brachvogels in diesem Lied stimmt genau mit eben diesem Ton überein - ein wunderschöner Einklang aus Musik und Natur.
Einige Stimmungen , die Hauke Nissen musikalisch ausdrückt sind ein Abendhimmel über dem Wattenmeer, ein Sommertag in den Salzwiesen am Strand, die Mittagsstille im alten Dorf am Deich, ein verträumter Bauerngarten, seine Kindheitserinnerungen, die noch sehr lebendig sind, die segelnde Sommerwolke über der weiten sommerlichen Marsch und immer wieder die Weite des Meereshorizonts.
Hauke Nissen's Musik ist ein Eintauchen in die Schönheit und Vollkommenheit der Natur. Man fühlt sich hineinversetzt in eine Welt, in der Frieden Zuhause ist. Entspannungsmusik für Meditation, Yoga, Autogenes Training, Reiki, Tai chi.
"...und er vergisst Zeit und Stunde, und wie er das ganze schöne, stille Land so vor sich sieht, den blauen Himmel, die eine segelnde Sommerwolke, das Feld des schimmernden Buchweizens mit Bienen- und Lerchengesang darüber und das stillschreitende Kind mit dem frommen Gesicht, da kommt es ihm auf die Lippen: Insel des Friedens. - Ja, so soll er fortan heißen, der Meeresbrocken unter seinen Füßen."
Aus "Insel des Friedens"