Arten von Entsaftern
Den Tag mit einem frisch gepressten Saft zu beginnen ist für viele Menschen eine schöne Vorstellung. Ein frisches Glas des vitaminhaltigen Getränks weckt die Lebensgeister und gibt eine Menge Energie für den Tag. Leider ist die Herstellung dieses erfrischenden und gesunden Getränks oft sehr mühselig. Doch mit Hilfe eines elektrischen oder handbetriebenen Entsafters lassen sich Obst und Gemüse auf einfache Art in leckere und gesunde Säfte verwandeln. Dabei gibt es unterschiedliche
Arten von Entsaftern, wie beispielsweise die Zitruspresse, den Dampfentsafter oder den Zentrifugalentsafter.
Die einzelnen Modelle unterscheiden sich hauptsächlich in der
Art der Entsaftung und der Menge des Saftes, die auf diesem Wege gewonnen werden kann. Jedes Gerät hat seine Vorzüge und eignet sich für bestimmte Verwendungsmöglichkeiten. Bei der Auswahl ist also darauf zu achten, wofür das Gerät letztendlich eingesetzt werden soll. Menschen, die sich unsicher sind für welches Gerät sie sich entscheiden sollen, finden im Internet mehrfach einen praktischen Entsafter Test, welcher die einzelnen Geräte näher beschreibt. In diesem Zusammenhang werden häufig auch die
Entsafter Testsieger genannt. Dabei handelt es sich um solche Modelle, welche in einem
Entsafter Test besonders gut abgeschnitten haben. Wert wird hier auf Qualität, Funktionalität und Zubehör gelegt. Auch der praktische Einsatz im Alltag, verschiedene Kundenmeinungen und die Optik werden bei der Auswahl zum
Entsafter Testsieger berücksichtigt.
Die Zitruspresse
Dieses Geräte ist wohl das bekannteste unter den Entsaftern. Auf einen Kegel werden halbe Zitrusfrüchte wie Zitronen oder Orangen gelegt. Je nach Modell werden die Obsthälften nun von Hand oder aber elektrisch gepresst. In einem Auffangbehälter sammelt sich der ausgepresste Saft. Die Gewinnung des Saftes erfolgt bei diesem Gerät sehr schnell. Der Nachteil ist jedoch, dass nur Zitrusfrüchte mit dicker Schale verwendet werden können. Außerdem ist das Gerät nur für kleinere Mengen, etwa das frische Glas Saft am Morgen geeignet.
Die Passiermühle
Dieses Gerät wird schon sehr lange Zeit genutzt und ist umgangssprachlich auch als „flotte Lotte" bekannt. Die Passiermühle besteht meist aus Edelstahl oder aber aus Kunststoff. Betrieben wird das Gerät mit Hilfe einer Kurbel. Das Obst wird in das Gerät gelegt und durch einen stabilen Flügel, welcher sich durch das Drehen an der Kurbel bewegt, gegen einen Siebeinsatz gedrückt. Mit dieser Methode wird das Obst zerrieben und auf so sehr viel Saft gewonnen. Sehr gut geeignet ist das Gerät auch zur Herstellung von Apfelmus.
Der Dampfentsafter
Der Dampfentsafter bietet sich an, um größere Mengen an Obst auf Vorrat zu entsaften und haltbar zu machen. Benötigt wird dafür eine Herdplatte. Das Gerät besteht aus einem Topf, welcher sich aus mehren Einsätzen zusammensetzt. In den unteren Topf wird Wasser gefüllt. Darüber befindet sich ein Auffangkorb, an welchem ein Schlauch angebracht wird. Das obere Teil des Topfs hat einen löchrigen Boden, sowie einen Deckel. In das obere Gefäß werden die Früchte gegeben. Dabei müssen diese weder geschält noch entkernt werden. Bei größeren Früchten bietet sich jedoch das Schneiden in grobe Stücke an. Besonders geeignet ist der Dampfentsafter für das Entsaften von Beeren. Durch den aufsteigenden Wasserdampf platzen die Früchte und der Saft wird im Auffangbehälter aufgefangen. Mit Hilfe des Schlauches kann der Saft einfach in Flaschen abgefüllt werden. Nach dem Verschließen ist er mehrere Monate haltbar. Ein Nachteil dieser Methode ist der recht hohe Zeitaufwand, da es eine Weile (mehrere Stunden) dauern kann, bis der Saft aus den Früchten tritt. Des Weiteren sind dabei die anfallenden Energiekosten nicht zu unterschätzen, da der Herd während der gesamten Entsaftungsdauer eingeschaltet sein muss.
Der Fliehkraftentsafter
Diese Geräte ermöglichen das mühelose Gewinnen frischer Säfte mit Hilfe einer Edelstahlzentrifuge, welche den Saft elektrisch aus dem Fruchtfleisch zieht. Besonders geeignet ist der Fliehkraftentsafter um Apfel- oder Birnensaft in größeren Mengen herzustellen. Auch festere Gemüsesorten lassen sich mit diesem Gerät sehr einfach zu Saft verarbeiten. Der Nachteil ist jedoch das aufwendige Bearbeiten der Früchte, da diese entkernt und zerkleinert werden müssen. Des Weiteren ist das Gerät in der Reinigung recht umständlich und muss dazu in viele Einzelteile zerlegt werden.
Nichtzentrifugierende Entsafter
Solche Entsafter arbeiten mit sogenannten Zwillings Presskolben, welche das Obst ausdrücken und auf diese Weise sehr viel Saft gewinnen. Dabei wird der Saft kaum erwärmt, wodurch die Saftgewinnung sehr schonend verläuft und Vitamine und Nährstoffe größtenteils erhalten bleiben. Diese Geräte produzieren bei der Saftgewinnung jedoch viel Abfall. In der Anschaffung sind nicht zentrifugierende Entsafter im Vergleich zu anderen Modellen jedoch sehr teuer.