Immobilienmakler und Hausverwalter Specht in Ingolstadt
Wieviel Kraftstoff das eigene Auto verbraucht wissen die meisten Autobesitzer, aber wieviel Energie das eigene Haus oder die eigene Wohnung „schluckt" können nur wenige Immobilienbesitzer sagen. Der Energieausweis gibt den Mietern und Eigentümern einer Immobilie genau hierüber Auskunft.
Alle Wohnhäuser die ab dem 1. Januar 2009 neu vermietet, verkauft oder verpachtet werden, benötigen diesen Energieausweis, denn jeder Miet- und Kaufinteressent, der auf der Suche nach einer Wohnung oder einem Haus sind, kann den Hauseigentümer nach einem Energieausweis fragen. Dieser Energieausweis informiert über den energetischen Zustand einer Wohnung und hilft die potenziellen Heiz- und Warmwasserkosten abzuschätzen, sowie ein Vergleich verschiedene Häuser in Bezug auf ihre energetische Qualität anzustellen. Zum Energieausweis gehören auch Modernisierungsempfehlungen.
Der Energieausweis für Wohngebäude ist seit Januar 2009 Pflicht, allerdings hat die Mehrzahl der Immobilien noch kein entsprechendes Dokument. Das hat eine Umfrage des IVD Anfang Juni 2010 ergeben. Laut Angaben der etwa 150 befragten Makler und Hausverwaltungen hat bislang nur jeder dritte Immobilienbesitzer einen Energieausweis. Leider gibt es zur Zeit keine zentrale Datenerfassung in Deutschland.
Da Deutschland als Musterschüler bei der Umsetzung der so genannten EU-Richtlinie zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (EPBD) gilt, sind diese Werte natürlich um so bemerkenswerter. Tatsächlich aber ist Deutschland zusammen mit Tschechien das einzige Land in der EU, das keine Meldepflicht hat. Zudem ist Deutschland nach einer Untersuchung des Bundesbauministeriums die einzige Nation ohne Qualitätssicherung, und bei der ein Vor-Ort-Termin nicht gesetzlich verpflichtend ist.
Aber warum hat sich der Energieausweis hierzulande noch nicht wirklich durchgesetzt? Laut der IVD-Umfrage ist die große Mehrheit der Eigentümer, Käufer und Mieter mit dem Sinn und der Funktion des Energieausweises bislang noch nicht ausreichend vertraut. „Dass es beispielsweise verbrauchs- und bedarfsorientierte Gutachten gibt, wissen die meisten gar nicht", sagt Michael Specht. Zudem sind die Kosten von eines Energieausweises nicht transparent genug.
Weitere Informationen zum Energieausweis und anderen Themen rund um die Immobilie erhalten Sie auf der Homepage hausverwaltung-specht.de. Michael Specht ist ein langjähriger und renomierter Hausverwalter und Immobilienmakler in Ingolstadt, sowie aktives Mitglied im Verband der Immobilienverwalter Bayern e.V. und im Immobilienverband Deutschland IVD Süd e.V.
Autor: Peter Heu