Es ist nun schon einige Wochen her, seit ich mit kleineren Beiträgen zum Thema Kontrolle der Jugendämter aktiv geworden bin. Der Grund für diese Aktivität ist einfach die hautnahe Beobachtung, wie deutsche Jugendämter im teils korruptiven Zusammenspiel mit den Familiengerichten Jahr für Jahr tausende Familien und Einzelschicksale zerstören.
Zum Glück gibt es in unserem Land auch noch wenige Jugendämter, die sauber arbeiten, die Masse dieses Behördensekrets ist jedoch vom Amtsmissbrauch, Rechtsbeugung, Lug und Trug sowie korrupter Geflechte so weit zerstört, dass die örtlichen Jugendämter kaum noch in der Lage sind, eine fachlich korrekte, ethisch und moralisch saubere Arbeit zu leisten, die dem Anspruch auf Jugendhilfe wirklich gerecht wird.
Seit meinen letzten Beiträgen zum Thema Jugendhilfe haben mich hunderte Anrufe überall aus der Republik erreicht, die doch in sehr unterschiedlicher Form Kritik am System Jugendhilfe zum Ausdruck brachten. Von der persönlichen Betroffenheit bis zum beobachtenden Entsetzen reicht die Spannbreite.
Das Echo war in jedem Fall für mich erschreckend deutlich. Die Jugendämter bedürfen dringlichst einer neutralen Kontrolle, und die Familiengerichte gleich mit. Was derzeit hoch kocht ist eine Welle von Wut, Verzweiflung und Empörung, die schnell zum Tsunami werden kann.
Schon beginnt sich der Widerstand gegen die unmenschlichen Methoden der Jugendämter zu organisieren und zu formieren. Sicherlich ist es auch an der Zeit dazu, ein System zu kippen, dass im Namen des Kindeswohls zum einen die Kinder in furchtbarsten Verhältnissen zurücklässt, auf der anderen Seite aber aufgrund von Denunziation und übertriebener Eilfertigkeit intakte Familien auseinander reißt, weil diese eigene Entscheidungen getroffen haben. Wen wundert es da, dass mittlerweile deutsche Familien in den USA politisches Asyl erhalten.
Die Jugendhilfe als System bewegt sich derzeit auf einem sehr schmalen Grat. Jüngster Fall ist ein neuerlich weiter zementierter Kindesentzug im Landkreis Altenkirchen, in dem sich das Jugendamt mit Schützenhilfe des Familienrichters einen sechs Monate jungen Säugling erkämpft hat, um Pflegefamilien damit zu beschäftigen. „Der ist ja soooo süß", Wortlaut ASD Mitarbeiterin Gehrmann, Altenkirchen, der nichts mehr am Herzen liegt, als einen bislang hervorragend entwickelten und gepflegten Säugling weiterzuvermitteln, weil ihr selbst die Lebensweise der Eltern nicht passt. Alle Fürsprecher der Familie wurden aus dem Prozess genommen, selbst die vom Jugendamt selbst beauftragten. Der Familienrichter hörte in den Anhörungen nur sich selbst, nicht aber den Kindeseltern zu und wenn sich Eltern einig waren, nannte er dies wortwörtlich „papageienhaft".
Wo gelangt ein Staat hin, der solches Tun nicht nur deckt, sondern stützt und Jugendämtern mittlerweile einen Handlungsspielraum lässt, den die verpönte ostdeutsche Staatssicherheit niemals hatte? Sicherlich auch am gesellschaftlichen Abgrund.
Zu befürchten bleibt, dass besonders in den nächsten Monaten weitere Kinder und Familien Opfer der unsäglichen Praktiken deutscher Jugendämter werden, mit denen sich selbst der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte schon mehrfach auseinandersetzen musste. Dei gefällten Urteile gegen deutsche Jugendämter wurden bis heute nicht umgesetzt.
So ist es wohl an der Zeit, sich zum gesellschaftlichen Aufstand zu formieren und ein System zu kippen, dass weder Kindern noch Eltern die bestmöglichen Hilfen bietet, sondern lediglich in einer unkontrollierten Alibi-Funktion die Eltern staatlich überwachen soll. Für die Zwangsmaßnahmen gegen Kinder und Eltern ist es dann auch gleich mit zuständig. So sind dem Amtsmissbrauch und der Korruption in deutschen Amtsstuben Tür und Tor geöffnet – hier leider wieder einmal zu Lasten der Schwächsten, nämlich der Kinder.
Und so etwas passiert auch direkt vor Ihrer Tür, Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr!
Bis wir als Volk wieder einmal sagen: Halt! Nicht weiter! Nicht so und nicht mit uns!
Freiheit für Alexander Hoffmann!
Geboren am 04.05.2009
vom Jugendamt Altenkirchen verschleppt seit Oktober 2009
Aufenthalt unbekannt