Das Musikprojekt Schiller
Ursprünglich waren sie zwei: Mirko von Schlieffen war dabei, als 1998 das Musikprojekt "Schiller" in Hamburg aus der Taufe gehoben wurde und mit "Zeitgeist" debütierte. Seit der Trennung im Juli 2003 ist der Macher hinter "Schiller" der deutsche Komponist, Musiker und Produzent Christopher von Deylen.
Dynamisch-kreative Entwicklung
Für den Projektnamen Schiller gibt es einen Bezugspunkt: Christopher von Deylen liest Schillers Gedicht "Die Glocke". Seine Single "Glockenspiel" erscheint, die folgenden Alben tragen den Namen des Dichters. Das Musikprojekt Schiller nimmt mit "Weltreise" Fahrt auf. Charakteristisch für seine Projektarbeit ist die Zusammenarbeit mit Gastmusikern, die Impulse setzen - wie Peter Heppner von Wolfsheim mit "Dream of You". Auch Schiller Musikvideos werden fortan an zu etwas besonderen.
Seit 2002: Musikstudio Berlin Friedrichshain
"Leben" lautet der Titel des dritten Albums; unter "Live erLeben" startet die erste Tournee. Als Star gastiert Sarah Brightman. Eine Band konstituiert sich und setzt Akzente unter ex-Pink-Floyd-Drummer Gary Wallis, dem Gitarristen Micky Meinert, dem Bassisten Tissy Thiers und Christoph Papendieck am Synthesizer. Unter dem Arbeitstitel "Blüchel und von Deylen" entstehen 2004 mit Harald Blüchel das von moderner Klassik im Mix mit elektronischen Klängen getragene Album "BiPolar" und "Mare Stellaris" - eine Soundtrack-Komposition zur Weltall-Dokumentation des Magazins "Stern".
Gastmusiker setzen Akzente
"Tag und Nacht" ist geprägt von Gastmusikern wie Moja Brannan, der ex-Nightwish-Ikone Tarja Turunen, dem Rapper Thomas D und Musik-Promi Mike Oldfield. Eine neue "Schiller"-Dimension wird am 27. Mai 2006 am Berliner Bebelplatz eingeläutet: "Schiller" begeht gemeinsam mit dem Filmorchester Babelsberg den 150. Todestag Heinrich Heines. Jette von Roth zitiert Heine-Texte, von Deylen bringt sich mit Liedkompositionen ein. Open-Air-Festivals folgen 2006: in Athen mit "Depeche Mode", danach im Fairmont Hotel Dubai und auf Einladung des Goethe-Instituts folgen Konzerte in Tirana und Kiew. Mit "Sehnsucht" belegt Schiller im Frühjahr den ersten Platz der Albumcharts. Gastkünstler wie z. B. Xavier Naidoo geben den Tracks ihr Gepräge. "Time for Dreams" mit dem Pianisten Lang Lang wird zur Erkennungsmelodie der ZDF-Olympia-Berichterstattung 2008. "Atemlos" beginnt das Jahr 2010, und der Album-Song "Polarstern" spiegelt von Deylens Erinnerungen an eine Arktisreise wider.
"Klangwelten" des Jahres 2011
Unter dem Konzerttitel "Klangwelten - Elektronic Pur" startet Schiller ins Jahr 2011. Den Beginn setzt der Auftritt in der Bochumer Jahrhunderthalle, wo Schiller seine Gäste auf einen musikalischen Exkurs in elf "Schiller-Jahre" mitnimmt. Lichtsymphonien, gepaart mit Raumklang nehmen Gestalt an in Stücken wie "La Mer", "Sommerregen". Es folgen Live Auftritte in Kiew, St. Petersburg. Und wie jedes Jahr im Herbst findet im Planetarium Hamburg das "Schiller"-Performanceprojekt einer magischen Reise durch Bild- und Lichtwelten statt.