Beispielbild eines Elektromobils
Mobilität ist eine wichtige Voraussetzung, um unabhänig zu sein. Mit einem
Elektromobil kann man aktiv am Leben teilnehmen. Die unterschiedlichsten Freizeitbeschäftigungen lassen sich selbstbestimmt meistern, ob es dabei um einen Einkaufsbummel geht oder um einen Besuch im Park. Lange Wegstrecken können problemlos zurückgelegt werden und die Benutzung von Rollstuhlzugängen stellen kein Problem dar. Ein Elektromobil empfiehlt sich für gehbehinderte Menschen aber auch für Senioren, denen weite Wegstrecken schwer fallen. Es lässt sich leicht bedienen und bietet optimalen Schutz und Sicherheit, um gefahrlos an sein Ziel zu kommen.
Das kleine elektrisch angetriebene Lichtfahrzeug ist offen und kann nur den Fahrzeugführer befördern, der in der Lage sein muss, beide Arme einzusetzen. Der arretierbare Drehsitz ist notwendig, um den Einstieg zu erleichtern. Das Gepäck kann auf der Bodenplatte zwischen den Beinen abgestellt werden oder es wird in einem Korb transportiert, der am Lenker befestigt wurde.
Auf eine gute Federung sollte geachtet werden, damit Unebenheiten abgefangen werden. Auch die Angabe des maximalen Körpergewichts muss berücksichtigt werden. Eine Beleuchtung, die vorne am Elektromobil angebracht ist, kann in der dunklen Jahreszeit von Vorteil sein. Der Markt bietet unterschiedliche Typen in verschiedenen Preisklassen an. Eine Prüfung der Angebote und Hersteller ist sinnvoll. Es gibt drei- und vierrädige Modelle. Bei der Auswahl sollte unbedingt auf ein TÜV abgenommendes Modell geachtet werden, damit die Sicherheit wirklich gewährleistet ist.
Für die Finanzierung eines Elektromobil kann ein Antrag für ein persönliches Budget bei dem Leistungsträger gestellt werden.
Grundlage der Entscheidung muss die gleichberechtigte Teilnahme von Menschen mit Behinderungen sein.
Johannes B.