Mit
einiger Verzögerung kommt nun die Finanz- und Wirtschaftskrise auch
in der Spieleindustrie an. Den Entwickler und Publisher von
Videospielen Electronic Arts (EA) trifft es in diesem Zusammenhang
besonders schwer. Wie das Online-Portal für Versteigerungen auvito.de mitteilt, verstärkt der Konzern als Reaktion auf die
zurückgehenden Verkaufszahlen sein Engagement im
Social-Games-Bereich.
Demnach
hat das Unternehmen aus Redwood City im zweiten Quartal 2009 einen
Verlust von 391 Millionen US-Dollar hinnehmen müssen. Der Umsatz
ging von 894 Millionen Euro auf 788 Millionen Euro zurück. Betroffen
sind hierbei vor allem die Bereiche für die mobilen Endgeräte, also
die Konsolen Nintendo
DS und Sony
Playstation Portable.
Gleiches gilt für die Microsoft
Xbox. Allein auf dem
Markt für die Konsole Nintendo
Wii
konnte EA 50 Prozent mehr Spiele verkaufen.
Die
Zukunft sieht der Konzern offenbar im Bereich der Online-Games: 300
Millionen US-Dollar hat das Unternehmen in ein neues Entwicklerstudio
investiert, womit die Marke EA Interactive und der
Social-Gaming-Bereich gestärkt werden soll. Damit werde die Präsenz
vor allem in Social Communitys wie Facebook und MySpace gestärkt.
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