Sorgen für Frust und Vertrauensverlust: veraltete Unternehmens-Websites
Der Internetauftritt gehört heutzutage in der Außendarstellung von Unternehmen zum festen Bestandteil des Marketings. Moderne Contentmanagement-Systeme (CMS), wie Typo3, Joomla oder Webedition ermöglichen es den Verantwortlichen, ihre Websites mit einfachen Textverarbeitungskenntnissen zu pflegen. Damit lassen sich Produktinformationen, Unternehmens-News oder nützliche Beiträge veröffentlichen.
Website-Pflege sporadisch oder gar nicht
Soweit die Theorie. In der Praxis sieht das leider oft ganz anders aus. Geschätzte Zweidrittel der Firmen-Websites von kleinen und mittleren Unternehmen werden nur sporadisch oder gar nicht gepflegt. Da stellt sich mir die berechtigte Frage, warum haben die Geschäftsführer überhaupt Geld in die Hand genommen und in Contentmanagement-Systeme investiert?
Open Source-Lösungen dominieren den Markt
Open Source macht die Anschaffung eines CMS günstig. Mittlerweile dominieren quelloffene Systeme den Markt. Agenturen verkaufen ernst zu nehmende Lösungen bereits ab € 1500 inkl. Designentwicklung und zahlreichen Standardfunktionalitäten. Die Lösungen sind technisch ausgereift und bei entsprechender Schulung gut zu bedienen. Also die Kosten für ein CMS und die Technik sind weniger das Problem.
Andere Prioritäten verhindern die kontinuierliche Pflege
Wenn ich die Gründe hinterfrage, bekomme ich zur Antwort, dass anderer Prioritäten eine dauerhafte Pflege der unternehmenseigenen Website verhindern. Diese Situation hat zahlreiche Konsequenzen. Aufseiten des Betreibers passiert dann Folgendes:
- Die Herausnahme terminierter Artikel, Produkte oder Informationen wird versäumt
- Es entstehen unschöne Lücken oder leere Seiten, wenn abgelaufene Inhalte nicht durch neue ersetzt werden (bei zeitlich gesteuerten Dokumenten)
- Weil der Pflegevorgang möglichst wenig Zeit in Anspruch nehmen soll, werden zahlreiche redaktionelle Prozesse, die es besonders aus Suchmaschinensicht zu berücksichtigen gilt, vergessen (Title-Tag- und Description-Pflege, Alt-Tag bei Bildern, Keyword-Integration usw.)
- Inhalte werden sowohl intern, als auch extern viel zu selten oder gar nicht verlinkt
- Die Bedienung des Systems wird allmählich verlernt
Das führt zu folgendem Ergebnis:- Nicht aktualisierte Websites hinterlassen einen zwiespältigen Eindruck bei den Besuchern und führen zu Vertrauensverlust und negativem Image
- Die Website verliert an Attraktivität und Glaubwürdigkeit
- Die seltene Aktualisierung wirkt sich nachteilig auf das Ranking der Website aus und sie versinkt im Nirvana des Google-Index
- Seltene Aktualisierungen führen zu seltener Indexierung. Es kann Tage bis Wochen dauern, bis der Googlebot die neuen Inhalte aufnimmt
- Besucher und mögliche Kunden bleiben aus
Websites werden lieber relauncht, anstatt gepflegt
Das Problem veralteter Website ist so alt wie das Internet selbst. Obwohl sich in den letzten Jahren das Web in unserer Bevölkerung vollständig etabliert hat und man meinen könnte die Unternehmer haben das verstanden, ist in Sachen kontinuierlicher Ergänzung und Aktualisierung eines festzustellen: Es hat keine wesentliche Verbesserung stattgefunden. Stattdessen wird der Internetauftritt lieber „relauncht", wie es im Fachjargon gerne genannt wird. Damit glauben die Betreiber mangelnder Pflege entgegen wirken zu können. Doch mit einer hübschen Gestaltung allein lassen sich keine Kundenkontakte knüpfen. Aktuelle Inhalte, ansprechend visualisierte Produktvorteile und natürlich relevante Themen sind das, was Besucher interessiert. Das sehen erfahrene User übrigens genauso und verlinken gerne spannende Websites in ihren Blogs, in Bookmarkportalen, Foren oder auf Empfehlungsportalen. Diese Maßnahmen tragen übrigens zu einem besseren Ranking bei Google bei.
Website-Pflege ist richtig Arbeit
Um noch mal auf Contentmanagement-Lösungen zurückzukommen: trotz der Systeme darf nicht außer Acht gelassen werden, dass die Pflege des Internetauftritts von den Verantwortlichen meist völlig unterschätzt wird. Eine Website aktuell zu halten, ist viel Arbeit. Texte schreiben, Bilder bearbeiten und hochladen, Aktionen und Veranstaltungen veröffentlichen, ist trotz CMS mit erheblichem Aufwand verbunden und nimmt einiges an Zeit in Anspruch.
Fehlende Routine im Umgang mit dem CMS
Aus betriebswirtschaftlicher Sicht kommen ebenfalls Zweifel an der „Do-it-yourself-Pflege" kleiner Unternehmen auf. Durch die seltene Nutzung der Contentmanagement-Lösung fehlt die nötige Routine im Umgang mit der Bedienung des Systems. Hinzu kommt das spärlich vorhandene redaktionelle Know-how der Betreiber. Letztlich rechnet sich der Aufwand kaum, da ein Profi diesen Job viel preiswerter und schneller erledigt. Konzentriert sich der Unternehmer auf seine Kernkompetenz und lagert die Webpflege aus, wird er mehr verdienen können.
Nicht jeder Unternehmer ist der geborene Texter
Apropos redaktionelle Arbeit: Nicht jeder Unternehmer ist auch der geborene Texter. Sich Themen zu überlegen, die nicht nur informieren, sondern vor allem einen Nutzen für potenzielle Kunden bringen, kann ganz schön mühsam sein. Über ein erfolgreich abgeschlossenes Kundenprojekt zu berichten, um den Lesern den Beweis zu liefern, wie gut man als Kunde hier aufgehoben ist, wird übrigens von den wenigsten Kleinbetrieben umgesetzt. Dabei ist gerade die Website für die Veröffentlichung von Referenzen besonders prädestiniert.
Webgerechte Gestaltung tut Not
Zu guter Letzt ist es wichtig, Texte und Inhalte so zu gestalten, dass Sie auch gerne gelesen werden. Auch hier gibt es genügend Beispiele, wie sehr sich ein Amateur vom Profi unterscheidet. Eine Struktur ist zwar im Editor eines CMS vorgegeben, trotzdem bleibt den Schreibenden genügend kreativer Spielraum, um Texte alles andere als „webgerecht" zu gliedern. Gestalterischer Wildwuchs und leseunfreundlicher Textaufbau ist die Folge. Das passt dann meist auch nicht mehr in das Corporate Design der Website.
Empfehlung: Webpflege auslagern
Es sprechen demnach viele Gründe dafür, die Pflege und Vermarktung einer Website einem Profi anzuvertrauen. Besonders Unternehmen, die sich kein Personal zur Website-Pflege leisten möchten, sind gut beraten, die
redaktionelle Arbeit an mich outzusourcen. Bereits mit kleinen Budgets ist eine professionelle Betreuung möglich. Unabhängig von der redaktionellen Unterstützung gibt es vielfältige Maßnahmen, die zum erfolgreichen Betrieb und Bekanntmachung der Homepage von mir durchgeführt werden. Dazu gehören beispielsweise die Optimierung der Website für Google oder auch der Einsatz von Suchwort bezogener Werbung, wie Google AdWords."
Erfolgreiche Websites funktionieren nur bei dauerhafter Investition
Ein Missverständnis möchte ich in diesem Zusammenhang ausräumen. Einmalige Aufwendungen für einen Webauftritt funktionieren nicht, außer beim Betrieb einer Web-Visitenkarte. Nur, wenn die Geschäftsführung bereit ist, dauerhaft in die Pflege und Vermarktung der Website Monat für Monat zu investieren, wird sie auch was bringen. Und wenn investiert wird, dann ist es von Vorteil dort zu investieren, wovon die Website-Besucher den meisten Nutzen haben. Nämlich in aussagekräftige Inhalte (auch Content genannt), die Interessenten überzeugen und aus Ihnen Kunden machen.
Im Content liegt das wahre Potenzial
Die meisten Unternehmen haben mittlerweile ihre Hausaufgaben in Bezug auf das Webdesign gemacht. Jetzt gilt es die Kunden mit aktuellem, informativem und qualitativem Content zu überzeugen. Ich habe in meinen Projekten jedenfalls die Erfahrung machen können, dass hierin das wahre Potenzial eines Internetauftritts liegt.
Über Thomas Noll – Der Internet-Redakteur
Als Internet-Redakteur beschäftigt sich Thomas Noll mit der Pflege und Vermarktung von Internetprojekten kleiner und mittlerer Unternehmen. Texte, Videobeiträge, redaktionelle Artikel und Online-PR sind die überwiegenden Aufgaben, die er für seine Kunden übernimmt. Darüber hinaus beschäftigt er sich intensiv mit der Entwicklung des Internets und Themen, wie Social Media und Web 2.0. Thomas Noll ist seit vielen Jahren in der Internetbranche tätig und veröffentlicht seine Erfahrungen in zahlreichen Artikeln und in seinem Blog. Abgrenzen tut sich der Internet-Redakteur dahin gehend, dass er Websites weder realisiert, noch designt, sondern sich ausschließlich um die Inhalte, die Betreuung und die Vermarktung kümmert. Dabei spielt sich ein erheblicher Teil seiner Arbeit, wie Linkaufbau, Online-PR und Fachbeiträge, außerhalb der Homepage ab. Nützliches Wissen vermittelt der Fürsprecher guten Contents nicht nur als Web-Consultant in Workshops und Redaktionsschulungen, sondern er bietet auch nützliche Tipps und Checklisten auf seiner Website an. Alle Informationen zu den einzelnen Leistungen sind unter www.der-internet-redakteur.de nachzulesen.Kontakt:
Thomas Noll – Der Internet-Redakteur
Texte, Internetmarketing und Online-PR
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