Der Chef der Bundesärztekammer Ullrich Montgomery hält eine baldige Lösung der Diskussion über eine neue Gebührenordnung für Ärzte für möglich. Auch der Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr nimmt die neue Hoffnung wohlwollend auf und will den PKV-Verband und die Bundesärztekammer in ihren Bemühungen unterstützen.
Rechtliche Sicherung für Ärzte gefordert
Für Montgomery ist klar, dass in näherer Zukunft eine Neuerung in der Gebührenordnung abgeschlossen werden muss, denn im Moment ist eine solche Regelung nicht mit aktuellen Regelungen vorhanden. Außerdem soll eine derartige Regelung nur dir Ärzte mit rechtlichen Zusprüchen absichern und den privaten Versicherungen faire Kosten zusichern.
Für Montgomery ist dabei klar, „Ich bin guter Hoffnung, dass wir in absehbarer Zeit gemeinsam mit dem PKV-Verband dem Bundesgesundheitsminister ein Angebot vorlegen können, das er nicht ablehnen kann."
Auch für Rolf Bauer, den Chef der Continentale Versicherung, ist klar, dass sich in dieser Richtung einiges tun muss. Um eine gerechte Aufteilung abzusichern und das Verhältnis zu waren, muss die PKV einen „Tick" besser bezahlen als die GKV. Nur so kann der PKV-Verband und die Bundesärztekammer gleichermaßen von der Gebührenordnung zu profitieren.
Gesundheitsminister Bahr sichert Unterstützung zu
Auch Daniel Bahr war hoch erfreut, über den Fortschritt in der Diskussion. "Wenn sich PKV und Ärzteschaft einigen, werde ich mich dem nicht verweigern" war die klare Aussage Bahrs zur neu aufgekommenen Lösungsmöglichkeit. Für Montgomery ist aber auch eines ganz deutlich festzuhalten, eine Einigung ist nur dann möglich, wenn beide Parteien gemeinsam zu einer Lösung kommen und nicht eine Partei Zugeständnisse machen muss.