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Einen 'Zweitwohnsitz' für den Ruhestand sehr preiswert realisieren können

Autor: Schoenhals | Erstellt am: 11.10.2011 | Gelesen: 329
Kategorie: Immobilien & Makler | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Hierfür konnte sich noch keine Branche etablieren. - Müssen dafür Häuser dauerhaft gemietet werden, muss man ein Objekt etwa kaufen, oder gäbe es weitere Möglichkeiten, die auch schon vorhanden sind?


"Zweitwohnsitz" für den Ruhestand

Auch stellt sich die Frage, ob entsprechende Räumlichkeiten nur für Ehepaare begrenzt sein sollten. Könnte innerhalb eines Quartals die Immobilie nicht auch von Familienangehörigen, Verwandten, Freunden und Bekannten wochenweise mitgenutzt werden? - Sollte sich dies nicht auch gut rechnen lassen? - Man bräuchte möblierte Häuser in guter Lage, die hierfür weiteren Ansprüchen gerecht werden würden.

Zwei Aspekte geben Anlass, um einmal über einen gewissen Bedarf, aber auch über das noch nicht vorhandene Angebot nachzudenken.

1. Obwohl während der letzten zwei Jahrzehnte der Familienurlaub ins europäische Ausland zunahm, sind im Inland immer mehr Ferienparks entstanden, die oftmals nur für den Kurzurlaub gebucht werden. Die Belegungstage gingen zurück – die Kosten der Betreibergesellschaften nahmen zu.

2. Viele Ruheständler, insbesondere aus den Ballungsgebieten, wohnen auch über mehrere Monate gerne auf einem reizvollen Anwesen in schöner Lage (z.B. über die Wintermonate im Süden). Die Wenigsten kaufen sich hierfür eine Immobilie, die Meisten mieten eine Ferienwohnung über einen längeren Zeitraum. Das Handikap – die gemietete Ferienwohnung darf aus Kostengründen nicht zu groß sein – sie eignet sich dann aber auch nur für zwei Personen.

Gäbe es nicht auch für Angehörige der Generation 50plus innerhalb Deutschlands den Wunsch, sich in landschaftlich reizvollen Regionen länger niederlassen zu wollen?

Man bräuchte vor Ort eine größere möblierte Wohnung für zwei oder drei Monate –

  • oder noch besser – ein Haus auf großem Grundstück,

(anfallende Grundstückspflege im Service enthalten)

  • genügend Parkmöglichkeiten – vielleicht sogar eine größere
    Garage und/oder einen Abstellraum,
  • zusätzliche Gästezimmer – (plus ein weiteres Bad?)
  • ein Preis- / Leistungsverhältnis, welches auch finanziell die
    Entscheidung für das passende Objekt rechtfertigen dürfte.

Das Ganze möglichst in einer idyllischen Gegend und trotzdem fernab vom Saison-Tourismus. – Auch kleinere Ferienparks könnten hierfür eine gute Alternative bieten, wenn sie größere Ferienhäuser für diese Nutzung bereitstellen würden. Viele Feriendörfer sind jedoch so angelegt, dass die Unterkünfte dicht aneinander gereiht sind, über Sammel-Parkplätze erreicht werden müssen und dass sie primär dazu dienen, den Bewohnern nur für einen ein- oder zweiwöchigen Urlaub ein nettes Quartier zu bieten.

Wie aber müssten Ferienhäuser beschaffen sein, damit sie nahezu einem vollwertigen Einfamilien-Ersatz über mehrere Monate gleichkämen? – Die Antworten werden nun sicherlich die Leser auch selbst finden können.

Der finanzielle Vorteil für den Gast, also für den Ruheständler, Vater oder Großvater – er kann die Kosten für seinen längeren Aufenthalt teilweise sogar „refinanzieren".

Beispiel:

Ein Ferienhaus mit 120 qm, 4 Schlafzimmer und 2 Bäder kostet für 10 Wochen 2.500 Euro. Für dasselbe Haus werden in der Sommersaison für 1 Woche und 5 Personen 500 Euro berechnet.

Würde also ein Rentnerehepaar während dieser Gesamtzeit nur dreimal den Angehörigen oder Freunden ebenfalls die Mitbenutzung des Hauses für jeweils eine Woche zu nur 300 Euro anbieten, würde sich dessen Kostenanteil auf 1.600 Euro für 10 Wochen reduzieren lassen.

Oder – das möblierte größere Ferienhaus würde 160 € pro Woche bzw. weniger als 25 € pro Tag kosten.

Fazit: Der Begriff des Time-Sharing in Verbindung mit dem Kauf eines Rechts auf zeitanteilige Nutzung einer Ferien-Immobilie ist bekannt – gemäß diesem Ansatz könnte aber auch ein Mieter innerhalb einer für ihn längeren Mietzeit verfahren und dann diese dadurch ebenfalls verbilligen.

Der Autor wird mit weiteren Ferienhaus-Eigentümern in der Nähe der Mosel ein Pilotprojekt starten.

Horst Schönhals
www.urlaub-region-mosel.de

 
 
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