Logitech USB Tastatur
Eine USB Tastatur bietet mehr Komfort als alte PS/2-Modelle. Der größte Vorteil ist sicherlich die Möglichkeit, die Tastatur im laufenden Betrieb abziehen und anschließen zu können. Der PS/2-Anschluss war nie dazu vorgesehen, solches „Hotplugging" zu ermöglichen, und obwohl es meistens ohne Schwierigkeiten funktionierte, sind zahllose Tastaturcontroller auf diese Art zerstört worden. Das war regelmäßig sehr ärgerlich, denn diese Tastaturcontroller sind meist in den Chipsatz des Mainboards integriert und somit praktisch nicht austauschbar.
Dieses Risiko geht man mit einer USB Tastatur nicht mehr ein, denn dieser Anschluss ist von vorn herein darauf ausgelegt worden, auch im laufenden Betrieb Verbindungen herzustellen und zu lösen. Der Komfortgewinn dadurch ist beträchtlich, was zum einen zu großer Akzeptanz bei den Anwendern führte, und zum anderen als dessen Folge wiederum für eine weite Verbreitung der USB-Schnittstelle sorgte. Heute kommt kein Rechner mehr ohne USB aus, und der Trend geht zu immer mehr USB-Anschlüssen. Sechs oder acht USB-Ports sind heute durchaus normal und keine Seltenheit.
Vielfach wird eine USB Tastatur heute mit nützlichen Zusatzfunktionen ausgestattet. So gibt es beispielsweise die sogenannten Multimediatasten, mit denen zum Beispiel die Lautstärke geregelt werden kann oder der Windows Media Player gestartet wird. Ein echter Hingucker bei den Zusatzfunktionen ist sicherlich die Hintergrundbeleuchtung der Tastatur. Dabei gibt es sowohl Varianten mit halbtransparenten Tastaturkappen die die Tastenbeschriftung auch im Dunkeln sichtbar machen, als auch Varianten mit undurchsichtigen Tastaturkappen, bei denen die Hintergrundbeleuchtung nur die Tastenumrisse nachzeichnet. Für hartgesottene Profis gibt es sogar Tastaturen die vollständig unbeschriftet sind, nach dem Motto „wer sich auskennt, weiß wo welche Taste sitzt".