Weissenburg-im-Internet-journalismus-com-Diesler-Vortrag-Mai-2011
Weiterlesen-LinkWEISSENBURG, Mai 2011 - Der Weissenburger Journalist Peter Diesler gab in seinem Vortrag in der Stadtbibliothek in der Reihe „Mensch im Netz" anhand der Stadt Weissenburg einen Überblick, wie sich die meisten Kleinstädte im Internet präsentiert.
Offizielle SeitenZunächst stellte er die offiziellen Seiten www.weissenburg.de und www.weissenburg.info vor. Im Vergleich zu größeren Städten, wie bespielsweise Hamburg oder Nürnberg, sei es ungewöhnlich, dass man unter der ersten Adresse auf das Weißenburger Rathaus stösst und erst unter der zweiten auf Informationen, die für Touristen interessant sind. Beide Seiten lieferten aber reichliche und gute Informationen. Es sei mittlerweile üblich, solche Seiten mit Werbung zu unterlegen und dabei auch eine Geldquelle aufzutun.
Seiten auf sozialen NetzwerkeÜberraschend für die meisten Zuhörer war aber der Blick auf die Seiten der sozialen Netzwerke, vor allem Facebook. Hier präsentieren sich eine grosse Zahl von Gruppen, Initiativen und Lokale Weißenburgs. Es gibt hier einen regen Meinungs- und Informationsaustausch, der außerhalb dieser Netzwerke gar nicht wahrgenommen wird. Ein Beispiel war die Seite der Weißenburger Kirchweih mit über 1.200 Fans, oder die Diskussion um die Außenmöblierung der Mocambo-Gaststätte auf deren Seite. Lobend erwähnte Diesler auch die Stadtbibliothek, die ebenfalls auf Facebook aktiv sei.
Zielgruppen und mangelnde WahrnehmungDie Zielgruppe der sozialen Netzwerke seien überwiegende jüngere (bis 24 Jahre), die sich meist nur noch innerhalb der Netzwerke bewegen und die normalen Internetseiten kaum nutzen würden. Das werde bisher kaum wahrgenommen.
3D im InternetZum Abschluss beschäftigte Diesler sich mit Google-Earth, wo man sich virtuell durch Weißenburg bewegen kann, dazu existieren 3D-Ansichten, die von einem Weißenburger erstellt wurden. Dies sei sehr vom Engagement einzelner abhängig und für Kleinstädte eher untypisch.
Präsentation anschauen: Bild oben anklickenmit freundlicher Genehmigung von P. Diesler
Uwe Döbler