Tragfähigkeit der Existenzgründung
Wer sich mit der
Existenzgründung befasst, sollte sich auf jeden Fall vorher gut informieren, ob es zum Beispiel in der jeweiligen Branche sinnvoll ist sich selbstständig zu machen. Viele
Existenzgründer mussten aufgeben, weil wegen mangelnder Nachfrage die Aufträge ausgeblieben sind. Selbst wenn man in einem bestimmten Beruf qualifiziert ist, bedeutet das nicht automatisch eine erfolgreiche Existenzgründung. Zuerst sollte geklärt werden, ob Nachfrage auf dem Markt besteht.
Meistens hat man bereits in diesem Beruf gearbeitet, bevor man auf die
Idee der Existenzgründung gekommen ist. So hat man auch schon einen kleinen Überblick und kann feststellen was alles auf einem zukommt oder wo die Leistungen bzw. Produkte benötigt werden. Wenn die Frage nach den Abnehmern erst einmal geklärt ist, kann man sich langsam etwas weiter vorwagen. Jede Existenzgründung erfordert ein tragfähiges Geschäftskonzept, das auf Nachhaltigkeit ausgelegt ist. Da der Staat Existenzgründer unterstützt, können sie bei der
KfW einen Kredit mit niedrigen Zinsen aufnehmen, so dass die finanziellen Ressourcen sicher sind.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (
bmwi) versorgt die Existenzgründer mit zahlreichen wichtigen Informationen, zur Unterstützung. Wer aus der Arbeitslosigkeit heraus will, kann als Existenzgründer staatliche Hilfe in Form von einem Gründungszuschuss erhalten. Die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten für die selbstständige Arbeit müssen dargelegt werden. Diese werden dann von einer fachkundlichen Stelle begutachtet und bei positiver Beurteilung, die Tragfähigkeit der
Existenzgründung bestätigt. In den ersten 9 Monaten bekommen die Existenzgründer einen Zuschuss in Höhe des letzten Arbeitslosengeldes und zusätzlich zur sozialen Absicherung noch weitere 300 Euro. Ab dem 10. Monat werden dann nur noch die 300 Euro, für die soziale Absicherung, 6 Monate lang bezahlt.