Artikel-Recherche: Titel Beschreibung   Erweiterte Suche

Ein wenig Espresso-Geschichte

Autor: OliverH | Erstellt am: 24.05.2010 | Gelesen: 1110
Kategorie: Essen - Trinken & Rezepte | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
PDF Erstellen PDF Erstellen | Drucken Drucken | An Freund Senden Versenden

(Online-Artikel.de) - Der Begriff Espresso stammt aus dem Französischen und wurde von den Italienern übernommen und weiterentwickelt.

Espresso
Espresso
Eine Espressobohne ist keine spezielle Kaffeesorte, wie manch einer vielleicht glauben mag. Vielmehr handelt es sich um die Auswahl für einen Espresso geeigneter Kaffeebohnen, die in der Regel einer im Verhältnis zum normalen Kaffee längeren Röstdauer unterzogen werden. Die Espressobohne oder den Espressogeschmack wird es bestimmt nicht geben. Hier sind die unterschiedlichen Geschmäcker so breit, wie bei anderen Dingen in unserem Leben auch. Manch Espressotrinker schwört auf eine sortenreine Arabicabohne, ein anderer auf eine lupenreine Robustabohne. Viele Espressomischungen sind aus einer Auswahl von hochwertigen Arabica- und Robustabohnen zusammengestellt.

Der Begriff Espresso stammt eigentlich aus dem Französischem. Der in Frankreich sogenannten l'esprés war ein kleiner, besonders starker Kaffee, den man in Frankreich liebte. Die Italiener, denen man den die Erfindung des Espresso im eigentlichen zuschreibt, haben diese Wortschöpfung übernommen und mit der Weiterentwicklung der dafür notwendigen Kaffeemaschinenkultur ihren Espresso erfunden. Einen Espresso als Getränk als solches heute zu erklären, ist natürlich überflüssig, da dieses Getränk absoluten Weltruhm erlangt hat.

Der Begriff Espresso wurde weder von den Franzosen noch von den Italienern geschützt. so bedient man sich dieses Begriffes heute auch für die Benennung von kleinen, schwarzen, starken Kaffeegetränken, die mit haushaltsüblichen Kaffeevollautomaten zubereitet werden.
Für die Zubereitung eines echten itialienischen Espresso verwendet man in etwa 7 Gramm bis 9 Gramm fein gemahlenes Kaffeepulver. Wird der Espresso mit einer ordentlichen Siebträgermaschine zubereitet, füllt man das Espressopulver in den Siebträger und drückt das Espressopulver mit 8 bis 16 Kilopond an. Eine anständige Espressomaschine drückt das Wasser mit 9 bar Druck durch das Kaffeepulver im Siebträger. Das Ergebnis sollte eine cremig ausfließende Flüssigkeit sein, im Fluß im Öl. Bei 90 bis 95 Grad hat der Espresso seine optimale Temperatur.

In den vorgewärmten Espressotassen sollte sich nun ein Kaffeegetränk auf ca. 3 cl Wasserflüssigkeit befinden, mit einer hell-/dunkelbraun marmorierten Crema. Die Standfestigkeit der Crema wird mit dem Zuckertest geprüft. Bleibt ein leicht gehäufter Löffel Zucker auf der Crema liegen, genügt der Espresso zumindest den optischen Ansprüchen eines Kenners. Wenn dann auch noch der Gaumen seine befriedigende Hochfreude entwickelt, gibt es an Ratschlägen für die Zubereitung nichts hinzuzufügen.

Oliver Hübner
 
 
Geno Sponsoring
Social Bookmark

Artikel Bewerten:  Schlecht Artikel ist Schlecht 1 2 3 4 5 Artikel ist Sehr Gut Sehr Gut  
Zuletzt gelesene Artikel in der Kategorie Essen - Trinken & Rezepte:
5 Tipps für kohlenhydratarmes Backen und Kochen
Popcornmaschinen - Popcorn selber machen
Soßen runden den Pastagenuss ab
Sexy Baywatch-Nixe Pamela Anderson ist der neue Werbestar für Iordanov Vodka
Zeit nehmen für das Frühstück
Rezepte für Gäste - lecker und einfach
Stevia kaufen und gesund süßen
Christina Merz ist 2012 die beste junge Chef-Köchin Deutschlands

comment Kommentare von Besucher !

Noch kein Kommentar zu Artikel “Ein wenig Espresso-Geschichte”







Top | rss   
Designed by A2D Webdesign Agentur | Media-Netzwerk: MyPress World | MyPress DE | MyPress CH | MyPress AT | Online Article
OA-Services: Online PR-Blog | Webreporter | Know-How | Jobs & Stellenanzeigen | Presseportal | News | Branchenbuch

Copyright 2008 © Art2Digital InterMedia Solutions | ICRAchecked | Creative Commons License.