Das Weihnachtshaus bei Hoya an der Weser
Die
Weihnachtszeit ist fast schon vorbei und am 6.Januar 2010 gehen gegen 21 Uhr die 400000 Glühbirnen, am wohl größten
Weihnachtshaus in Europa in Calle bei Hoya an der Weser, aus. Schade, aber die nächste Weihnachtszeit mit noch mehr Glühbirnen komt bestimmt. Übrigens Calle liegt ca. 40 km südlich von Bremen, also fast noch an der Nordsee.
Es ist Heiligabend im Jahr 2009 . Die Dämmerung hat eingesetzt. Schnee umhüllt das Weihnachtshaus. Noch sieht das
Weihnachtshaus fast wie jedes andere aus. Aber wenn der Stromschalter gedrückt wird, verwandelt sich das Haus in eine zauberhafte Welt. Interessierte Besucher aus ganz Norddeutschland kommen hierher, um sich diesen Weihnachtstraum aus Glühbirnen anzusehen. Vor etwa 10 Jahren hat alles angefangen. Inspiriert von einem USA-Besuch zur
Weihnachtszeit hat der Hauseigentümer mit ein paar hundert Lampen angefangen, das Haus von außen zu schmücken. Schnell wurden es 10.000 Glühbirnen, 50.000 Glühbirnen, jetzt 400.000 Glühbirnen. Irgenwann in den nächsten Jahren wohl 1 Million Glühbirnen.
Sogar am Heiligabend waren interessierte Besucher vor Ort, um sich dieses Highlight anzuschauen bzw. um Fotos zu machen. Mittlerweile gibt es auch einen "Kundenparkplatz" und natürlich auch "Kirmes". Mein Besuch hat sich gelohnt. Ich war noch mal ein paar Tage später da und war überrascht wie voll der Parkplatz war. Und die meisten Besucher hatten natürlich eine Kamera dabei.
Die Stromrechnung geht für den Eigentümer im Monat Dezember in die Tausende. Angeschaltet sind die Lichter von ca. 17 Uhr bis 21 Uhr. Eine Beleuchtung rund um die Uhr wäre nicht mehr bezahlbar. Eine Elektromeister sorgt für die nötige Sicherheit. Die meisten Birnen sind mittlerweile LED-Glühbrnen (stromsparend).
Freuen wir uns auf das wunderbare
Weihnachtshaus, wenn gegen Ende dieses Jahres die Glühbirnen wieder eingeschaltet werden. Wieviel werden es dann sein?
Bodo Michalski