Ein Traum wird wahr – mit Swarovski Strass
Bisher war es nur ein ferner Gedanke. Hingemurmelt in Halbsätzen, verpackt in Konjunktive, ein Ich der Zukunft. Und obwohl dieser Gedanke immer öfter auftauchte, mehr und mehr Wunschszenarien gewonnen hatte, blieb alles ein Traum. Bis heute. Ab heute habe ich Gewissheit, ich werde das neue Gesicht der Nakatomi Fashion Frühling - und Sommerkollektion. Ein Dutzend Telefonate später und heiser durch anhaltende Jubelarien kann ich es immer noch nicht fassen. Ich wollte ich könnte dieses Gefühl für alle Zeiten konservieren, dieses Gefühl der Überwältigung, dieses Gefühl des plötzlichen Glücks.
Dabei habe ich mich gar nicht redlich und aufrichtig um diesen Modelljob bemüht. Niemals hat je ein Sprichwort besser gepasst als hier. Ich bin zu diesem Job gekommen, wie die Jungfrau zum Kinde. Ich kann nichts anderes sagen. Bei der Prêt-à-porter Show von Nakatomi in Paris, wo die Herbst-Winterkollektion vorgestellt wurde, besuchte ich meine Freundin Carla, die als Stylistin im Backstagebereich die Modells für die Show fertig machte. Es war kurz vor Beginn der Show, als immer noch ein Modell fehlte. Wie sich später herausstellte lag das Mädchen mit einem Blinddarmdurchbruch im Krankenhaus. Ich sah dem Modell sehr ähnlich, hatte die gleichen Maße und übernahm letztlich ihren Part in der Show. Ich war also lediglich zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Und allem Anschein habe ich dem Designer so gut gefallen, dass er mich zum Gesicht seiner neuen Kollektion auserkoren hat. Unglaublich.
Ich bin total aufgeregt, aber zum Glück ist es eine positive Anspannung. Es gibt unter den Modells sehr viele Nervenbündel, die vor Modenschauen oder Shootings nicht mehr essen oder schlafen können. Nervosität kenne ich nur wenn ich vor hundert Leuten eine Rede halten soll. Was dieses Shooting angeht, bin ich die Ruhe selbst. Ich kenne die Erwartungen, die die Macher an mich haben, und hey, wir haben ein Probeshooting in Paris gemacht, sie wissen wen sie buchen, so what.
Besonders klasse finde ich die Wahl der Orte, wo die Shootings statt finden werden. Drei Tage in Florida und zwei Tage in New York. Alleine diese Locations sind für mich schon wie ein Hauptgewinn. Ich habe die Hoffnung auf ein paar freie Stunden, dass ich mir auch ein bisschen die Florida Keys angucken kann. Absolut abgefahren wäre es, wenn ich dort ein wenig tauchen könnte. Wann ist man schon mal in tropischen Gefilden in einem Taucherparadies. Wenn ich allerdings nur in New York in Central Park lustwandeln kann wäre es auch nicht so tragisch. Aber ich befürchte, der Zeitplan wird für derartige Aktivitäten keine großen Lücken aufweisen. Und wenn ich Zeit hätte, würde ich bestimmt nicht weg dürfen. Zu groß ist das Risiko, dass mir was passiert.
Und auch bis zum Abflug hat man mir nahe gelegt, mich in Watte zu packen. Kein Radfahren, kein Jogging, nicht im Dunkeln auf Toilette gehen. Also heißt es für mich bis zum Abflug in sieben Tagen zur Heiligen Margareta von Antiochia und zum heiligen Blasius von Sebaste zu beten, die mich vor Pickeln und Zahnschmerzen verschonen sollen. Um auch jedes Restrisiko zu tilgen, werde ich meine Glücksohrringe aus Swarovski-Strassstein die, man unter anderem hier www.gogoritas.com/11755_deu.html bekommt, die ganze nächste Woche nicht mehr abnehmen. Besondere Anlässe verlangen nach besonderen Maßnahmen.