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Ein Sommernachtstraum in Dichterhaus

Autor: rajymbek | Erstellt am: 27.05.2010 | Gelesen: 762
Kategorie: Kunst - Kultur & Religion | Bewertung: rateArateArateArateArateB
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(Online-Artikel.de) - Zweite Sommerlesung im Dichterhaus Etelsen am 10. Juni 2010

Das Autorenpaar Lydia Kirchesch und Roland Pöllnitz
Das Autorenpaar Lydia Kirchesch und Roland Pöllnitz
Lydia Kirchesch und Roland Pöllnitz (Rajymbek) werden erneut alle Register ziehen, wenn am 10. Juni um 21.00 Uhr im Dichterhaus Etelsen die romantische Sommernachtslesung stattfinden wird. Ihre Gedichte widerspiegeln die Leidenschaft der trunkenen Liebe und den Enthusiasmus der intensivsten Natureindrücke, sie sind wahr und doch voller Phantasie, frei aller Vernunft, ausgesät auf den Asphalt des Alltagsgraus, in der Hoffnung, dass daraus eine wunderschöne Blume entsprießt, zumindest ein kleines. Manch einer behauptet, sie seien von den Göttern geküsst.

Ein großes Lob gebührt den beiden engagierten Künstlern, denn sie verstehen darin, die Emotionen der Zuschauer zu wecken und zu begeistern. Ein herzliches Dankeschön ist ihnen jetzt schon gewiss für ihre herzerwärmende Gastfreundschaft, verbunden mit einer Verbeugung vor ihrem phantasiereichen Talent, das in einem fort aus einem unerschöpflichen Quell sprudelt. Und wahrhaftig sind die Musenküsse aus dem Dichterhaus die ideale Ergänzung zur lyrischen Verknüpfung von Wort und Bild. Nicht ganz ernst zu nehmen ist die Behauptung, die Zuhörer würden mit diesen bestochen, um bis zum Schluss zu bleiben.

Überraschungslos bleibt auch dieses Highlight der Poesie nicht. Pünktlich zur Lesung erscheint Rajymbek's neuer Erzählband »G – Von alten Zeiten«. So wie es in der Natur Licht und Schatten gibt, durchlebt ein Mensch in seinem Dasein Nächte und Tage. Man sagt, wer am Ende seines Lebens keine Erinnerungen hinterlässt, ist unwiderruflich tot. Was wissen wir von den Milliarden Menschen, die bereits gestorben sind? Nichts. So wird es auch mit zukünftigen Generationen geschehen. Wer seine Erinnerungen nicht aufschreibt, ist selbst innerhalb der eigenen Familie nach wenigen Jahren endgültig gestorben. Damit diese beiden bemerkenswerten Frauen nicht endgültig aus unserem Gedächtnis verschwinden, hat Rajymbek ihre Lebensbeschreibungen vorgenommen. Wahrheit vermischt sich mit Dichtung, Dichtung mit Wahrheit, zwei Schicksale, die in ihrer Authentizität den Leser zum Weinen und Lachen bringen.

 
 
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