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Ein offener Brief an alle deutschen Journalisten und Medienverteter

Autor: Sebastian1979 | Erstellt am: 03.11.2011 | Gelesen: 234
Kategorie: News & Pressetexte | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Die Propaganda der Medien in unserer Zeit , die Folgen dieser Parteinahme für eine Kriegspartei und die Verantwortung, die auch Journalisten haben, sind Inhalt des Artikels.

Ihr schreibt, wie Euch befohlen!
Ihr schreibt, wie Euch befohlen!
Wer die Aktivitäten der mainstream-Medien vor den Kriegen der letzten Jahrzehnte beobachtet hat und im Nachhinein vielleicht sogar hinterfragt hat, konnte gut sehen, wie subtil man uns auf die Kriege der Elite einschwört. Eine freie Medienwelt wird eingeschränkt durch die Auswahl, die durch Nachrichtenagenturen und große Medienvertreter in den Bereichen Radio, TV und Presse getroffen wird und die auch bewusst lanciert wird. Doch der einzelne Mensch, nämlich der Journalist, der hier agiert, ist verantwortlich für seine Taten, wie jeder Mensch und das ist der Hintergrund meines Artikels, denn die Nutzung dieser Verantwortung bedeutet viel für die, die unter den grausamen Kriegsfolgen leiden müssen.

Anlässlich des Kriegsgeschreis bezüglich Syriens und über den Iran und der unerträglichen Propaganda über Libyen habe ich mich nun entschieden, den Medienschaffenden in Deutschland einen offenen Brief zu schreiben. Dieser Brief ging mittlerweile an über 150 Nachrichtenagenturen, TV-Sender, Radiostationen, Zeitungen, Wochenmagazine, Auslandskorrespondenten, etc. heraus und wurde in einigen blogs veröffentlicht. Ich bitte Euch auch, diesen Brief an möglicherweise interessierte Kolleginnen und Kollegen, Mitarbeiter/innen und Freunde/innen weiter zu leiten und ihn auf  facebook oder auch twitter zu teilen.

Der Artikel zum Brief:
www.zeitfokus.de/component/k2/item/1078-die-schuld-der-medien.html

als PDF: ul.to/fvblmkq5

In Form eines Videos:
www.youtube.com/watch?v=yTyMXRSrCTc

Im folgenden der Text des offenen Briefes:

Euskirchen, 12.10.2011

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich schreibe diesen Brief an Sie alle, weil es mich wundert, dass Sie zum großen Teil alle offenbar immer schön nachschreiben, was man ihnen von oben diktiert.

Ich schreibe Ihnen, weil ich die Besitzverhältnisse in der Medienwelt kenne und die Praxis, dass die größeren Medienvertreter den Ton vorgeben und wir so im ganzen Land das gleiche Zeug lesen können, nur in etlichen verschiedenen Zeitungen, auf verschiedenen Sendern, etc.

Ich schreibe Ihnen, weil ich bemerkt habe, dass Sie Propaganda betreiben.Sie folgen, seit ich denken kann, der Kriegstreiberei der NATO und brandmarken etwa die Serbe im Kosovo-Krieg, den Irak, Afghanisten oder auch Libyen. Auch den Iran bearbeiten Sie alle schon seit vielen Jahren, indem sie ihn als den reinsten Teufel darstellen, ebenso wie die islamischen Länder und auch die Palästinenser.

Wie sich im Nachhinein herausstellt, wird diese Propaganda oft mit Hilfe listiger Lügen produziert. Ich möchte Ihnen etwa den Fall des angeblichen Massakers der Serben in Rogovo in Erinnerung rufen oder die Massenvernichtungswaffen von Saddam Hussein, was sich ebenfalls als Lüge herausgestellt hat, ebenso wie die angeblich von Irakern aus den Brutkästen geworfene kuwaitischen Säuglinge, was eine Aktion eines PR-Unternehmes war. Das sind nur einige wenige der erwiesenen Fälle, in denen Sie Ihrer journalistischen Pflicht, die Quellen anständig zu prüfen, unwissentlich nicht, nur mangelhaft oder bewusst nicht nachgekommen sind.

Sie schreiben, was man Ihnen vorlegt. Oft im Vertrauen darauf, dass es schon stimmen wird oder im vollen Bewusstsein, dass es Kriegspropaganda ist, denn Sie sind ja auch nicht von gestern,  hoffe ich.

Sie glauben aber vielleicht auch ganzen Herzens an das, was man Ihnen vorlegt. Gott sei Dank aber gibt es das Internet, was vielen Menschen heute eine Möglichkeit bietet, selbst zu recherchieren und was den Menschen auch die Möglichkeit bietet, die fragwürdigen Standpunkte, die Sie in die Köpfe der Leute hämmern, zu hinterfragen.

In den letzten Jahrzehnten konnten durch Ihre sklavische Hingabe an die Nachrichtenagenturen, an die Geheimdienste, die Vorgaben des Chefredakteurs und Ihre eigene Unwissenheit oder Ihren Unwillen, sich umfassend zu informieren, viele Millionen Tote in die Erfolgsliste der imperialistischen Gier von USRAEL eingetragen werden.

Ja, richtig. Durch IHRE propagandistischen Beiträge, mit denen Sie die Ahmadinedjads, Gaddafis und Husseins dieser Welt thematisieren und verzerren oder beispielsweise einen Iran als teuflisches, diktatorisches Regime darstellen, das nur auf Befreiung durch unsere Bomben wartet, sind Sie in meinen Augen ebenso mitschuldig am Tod der Millionen, wie es der Pilot am Knöpfchen für die Rakete ist. Ihre Knöpfchen sind die auf einer Tastatur, aber durch ein paar Drücker ist diese Tastatur in Ihren Händen todbringender, als die Raketen, denn SIE stützen die Kriege des Imperiums, indem Sie Lügen verbreiten und ganze Volksscharen hinter den Eroberungsfeldzügen sammeln. Aber es sind auch SIE, der Sie es in der Hand haben, etwas Mutiges zu tun und dieses altbekannte Schema zu durchbrechen, dem Frieden Vorschub zu leisten und nicht noch mehr Kriegen, denn wir alle haben genug von der alten Leier!

Ich bin zutiefst erschrocken über die Kriegsbereitschaft und den Hass, der mir aus den Zeilen Ihrer Medien entgegen schreit und mit dem Sie die Bevölkerung auf immer mehr ungerechte, wahnsinnige Kriege in Ländern einschwören, die Sie uns gleich mit erklären als den Hort des Bösen.

Ich bin erschrocken darüber, wie sehr das der Propaganda im Dritten Reich ähnelt, nur dass es wesentlich subtiler ist und heute ein schwarzer Präsident hochgehalten wird, statt einem wütenden Schnauzbart und die Hetze gegen andere Länder ist viel klüger, als Goebbels es sich hätte ausdenken können.

Es liegt in Ihren Händen, den Menschen über die Dinge die Wahrheit zu erzählen, die menschliche Seite nahe zu bringen, den Frieden und die versöhnlichen Aspekte zu betonen oder für noch mehr Tote zu sorgen. Ich hoffe ernsthaft, dass Sie darüber nachdenken, denn das Blut der Menschen, die von den Bomben des Westens getötet werden und die Schreie der Opfer, die im Namen unserer "Freiheit und Demokratie" gefoltert und ermordet werden, haftet auch an Ihren Händen, wenn Sie den Menschen ein falsches Bild liefern. Es gibt hier viele Themen, die von Ihnen verschwiegen, verzerrt und umgedichtet werden. So die Anschläge an 9/11, die Bilderberger-Konferenzen, die viel wichtigeren weiteren Geheimtreffen und -bünde, die Wahrheit über Gaddafi und Libyen, die geradezu werbungsartige Kampagne, um Obama an die Macht zu bekommen, die wahren Hintergründe von Kriegen, die Spuren der Kindesmissbrauchsfälle Dutroux, des Sachsensumpfs in die höhere Politik, etc. etc.
Es ist eine lange Liste und das sind nur ein paar wenige Themen, die mir einfallen, die entweder nur von einigen respektablen Individuen Ihres Berufsstands bearbeitet wurden.

Mit all dem haben Sie es geschafft, dass viele Menschen sich viele Dinge schon gar nicht mehr denken trauen, weil sie die Zensur im Kopf haben und sie folgen Ihrer Vorstellung von political correctness. Bei vielen Menschen haben Sie sich aber auch jegliches Vertrauen verspielt, denn mehr Leute, als Sie vielleicht ahnen, durchschauen den Krieg der Informationen.

Das ist auch Ihr Verdienst. Ich hoffe allerdings immer noch auf die Rechtschaffenen unter Ihnen, auch wenn ich ehrlich sagen muss, dass mich die extreme Gleichschaltung von so vielen tausenden Journalisten in Deutschland wenig hoffen lässt. Meine letzte Aktion, als ich ca. 300 (!) von Ihnen per mail angeschrieben habe, bezüglich des Themas Bilderberger und einem offenen Brief von mir an den Journalisten Matthias Naß (der übrigens beantwortet wurde) , der bereits 13 Mal daran teilgenommen hat, hat mir die Augen diesbezüglich jedenfalls sehr geöffnet. Von keinem der 300 Kollegen kam eine Antwort.

Verzeihen Sie mir, wenn ich Ihnen zu nahe getreten sein sollte, aber es ist Ihr zukünftiges Verhalten, dass auch mit darüber entscheidet, ob Kriege geführt werden können, bzw. wie das Verhalten der Deutschen dabei aussehen wird. Ja, Sie tragen maßgeblich dazu bei, ob diese Kriege den Rückhalt in der Bevölkerung haben. Ich hoffe inständig, dass Sie gut überdenken, ob Sie die Politik des Geldadels weiter stützen wollen, oder ob Sie zum Frieden und der Freiheit der Menschheit beitragen möchten, denn der Weg, denn die herrschende Klasse dieser Welt momentan geht, wird uns sonst zwangsläufig in einen katastrophale Zukunft führen. Das wird Sie und Ihre Freunde und Familien dann möglicherweise ganz direkt betreffen, denn ein nächster Weltkrieg wird mit  gewisser Wahrscheinlichkeit nicht vor unserer Haustür enden.

Es liegt zu einem gewissen Grad auch in Ihrer Hand.

Mit freundlichen Grüßen,
Sebastian Nobile
 
 
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