(Online-Artikel.de) - Zahlreiche Kinder besitzen neben den Aufmerksamkeitsproblemen darüber hinaus Merkmale von Hyperaktivität und anderen Problemen im Bereich des Sozialverhaltens.
Eine frühe Krankheitserkennung ist essentiell, weil die Symptome daheim oder im Unterricht massive Probleme bewirken schaffen.Wichtig ist aber, sich über die Abgrenzung Gedanken zu machen. Denn fast die Gesamtheit aller Kinder neigt dazu, hyperaktiv zu sein, und an irgendeinem Punkt außer Rand und Band geraten zu können. Dies ist ganz gewöhnlich, und kein Grudn zur Sorge. Wenn jedoch die Hyperaktivität und Unruhe die ganze Zeit auftreten, sollte mit Bedacht geprüft werden, ob nicht die Kriterien für
ADHS erfüllt sind.
Dazu gibt es eine ganze Folge von Fragen, die ein qualifizierter Arzt oder Psychologe den Erziehungsberechtigten stellen wird. Wie lange Zeit ist das Kind übertrieben unruhig ("unter Strom stehend") gewesen? Kinder mit ADHS sind schon lange vor dem Schulalter auffallend hyperaktiv, sie können auch als Säugling schon launischer gewesen sein. Macnhmal werden sie auch als Schreibabys bezeichnet.
Eine weitere wichtige Fragestellung ist, ob das Kind eine Herausforderung zu Ende führen kann oder ob die Anteilnahme zu schnell (5 Minuten oder geringer) nachläßt. Es ist typisch für Kinder mit ADHS, das sie hier schnell die Lust verlieren.
Ist das Kind in allen Situationen hyperaktiv oder nur in der Schule bzw. zu Hause? Ein hyperaktives Kind ist meist in allen Situationen auffällig. Die Kinder können ihr Verhalten nicht überprüfen und erwidern nicht auf Erwachsene, die probieren, sie zu lenken. Selbstbeherrschung funktioniert in der Regel nicht.
Dessen ungeachtet sollte ein Befund nicht voreilig gestellt werden, es gibt verschiedenartige weitere Erkrankungen, die ähnliche Symptome besitzen. Autismus ist eine solche Erscheinung, denn auch autistische Kinder sind manchmal aufgedreht. Kinder, die in vorhergehender Zeit eine eheliche Trennung oder gar einen Tod in der Verwandtschaft miterleben mussten, können gleichermaßen ähnliche Verhaltensweisen aufweisen. Sogar Probleme mit dem Sehen können unabsichtlich als ADHS identifiziert werden.
Sobal eine Diagnose feststeht, sollte über eine geeignete Behandlung nachgedacht werden. ADHS kann nicht geheilt werden, aber es ist behandelbar. Die Therapie wird im Normalfall in der Form von Stimulantien wie Methylphenidat ( z. B. Ritalin ) gegeben. Dieser Wirkstoff hilft, die Symptome zu mildern, muss aber gleichmäßig über lange Zeit hinweg angewendet werden, um effizient zu sein. Häufig wird in Deustchland auch Atomoxetin (
Strattera) angewendet. Bedauerlicherweise gibt es manche Nebenwirkungen zu vielen Medikamenten. Insomnie, Appetit - Verlust, Kopfweh und Magenschmerz sind verschiedene der gemeinsamen Symptom-Komplexe.
Eine Verhaltenstherapie sollte ein festes Element einer Behandlung sein. Erziehungsberechtigte und Kinder lernen wie man akzeptables Benehmen erreichen kann, die Entwicklung von Schwierigkeiten frühzeitig vermeidet und die Kommunikationsfertigkeiten verbessert.
Ein ganz wichtiger Punkt ist auch für die Eltern zu beachten: Viele Erwachsene sind sich nicht bewusst, dass sie selbst an ADHS leiden. Die Entdeckung tritt manchmal auf, während sie das Problem für ihre eigenen Kinder erforschen.