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Ein Einbruch kann jeden treffen

Autor: Zuhausesicher | Erstellt am: 06.10.2009 | Gelesen: 850
Kategorie: Bau - Planung & Architektur | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Mit dem Netzwerk "Zuhause sicher" vorbeugen

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Bei Einbruchschutz denkt man meist an teure Villen. Doch die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) zeigt, dass Einfamilienhäuser, Reihenhäuser und Wohnungen genauso betroffen sind. 38.000 Wohnungseinbrüche musste die Polizei im vergangenen Jahr allein in NRW registrieren. Denn der typische Täter, der für 80% der Einbrüche verantwortlich ist, nutzt einfach die Gelegenheit. Scheint niemand Zuhause zu sein und lässt sich ein Fenster in wenigen Sekunden aufbrechen, dann ist er schnell drin, findet routiniert die Verstecke für Bargeld und Schmuck, greift sich noch Handy und Kamera und ist so schnell verschwunden, wie er gekommen ist.

Um diesem für die Opfer traumatischen Erlebnis vorzubeugen, sollte der Einbrecher erst gar nicht ins Haus kommen. Die Polizeiliche Kriminalstatistik NRW zeigt auf, dass 39% der Einbrüche in 2008 im Versuch stecken geblieben sind. Für dieses positive Ergebnis können insbesondere mechanische Sicherungen an Fenstern und Türen verantwortlich gemacht werden.

Damit zunehmend mehr Menschen auf die Wichtigkeit und die Möglichkeiten von Einbruchschutz aufmerksam werden, wurde im Jahr 2005 das Netzwerk „Zuhause sicher" auf Initiative der Polizei gegründet.

Hier werden die Kompetenzen von Polizeibehörden, Handwerk, Industrie und Versicherungswirtschaft gebündelt mit dem Ziel, die Bevölkerung für die Wichtigkeit von Einbruchschutz zu sensibilisieren und Bürger auf dem Weg zum sicheren Zuhause zu begleiten.

Das Netzwerk bietet die Begleitung zu mehr Sicherheit in drei Schritten an:


Schritt 1 – „Polizeiliches Sicherheitsberatung":
Die Mitarbeiter der polizeilichen Beratungsstelle informieren kostenlos und neutral zu Schwachstellen an Gebäuden, Arbeitsweisen der Täter und der Absicherung des Hauses oder der Wohnung durch mechanische Sicherungstechnik. Der polizeiliche Fachberater als Partner im Netzwerk „Zuhause sicher" überreicht an die Bürger die Referenzliste der örtlichen Schutzgemeinschaft mit Handwerkern aus der Region.

Schritt 2 – „Umsetzung der Empfehlungen":
Mit diesen Handwerkern der Netzwerk-Schutzgemeinschaften haben die Bürger kompetente Partner für die Montage der empfohlenen Sicherungstechnik an ihrer Seite. Die Handwerker sind nach polizeilichen Vorgaben geschult und garantieren den fachgemäßen Einbau geprüfter Sicherungseinrichtungen.

Schritt 3 – „Präventionsplakette":
Ist das eigene Zuhause mit Einbruch hemmender Sicherungstechnik und Rauchmeldern ausgestattet, eine gut lesbare Hausnummer an der Hauswand angebracht und steht ein Telefon am Bett, dann hat sich der Bürger eine Auszeichnung verdient. Die örtliche Polizeibehörde im Netzwerk „Zuhause sicher" überreicht die Präventionsplakette des Netzwerkes. Ein besonderes Bonbon: Die Versicherer, die im Netzwerk „Zuhause sicher" engagieren, gewähren einen Rabatt auf die Hausratversicherung.

Für sein bürgerorientiertes Engagement trifft das Netzwerk „Zuhause sicher" auf große Resonanz und Anerkennung und wurde mit dem Diplom des European Public Sector Award sowie mit dem Landespreis für Innere Sicherheit ausgezeichnet. Derzeit können die Bürger in folgenden Städten und Kreisen die Begleitung auf dem Weg zum sicheren Zuhause in Anspruch nehmen: Aachen, Borken, Coesfeld, Gelsenkirchen, Hamm, Höxter, Köln, Lippe, Münster, Oberbergischer Kreis, Recklinghausen, Rhein-Bergischer Kreis, Steinfurt, Warendorf.

Weitere Informationen durch Carolin Münker, Tel.: (0251) 705 1172, info@zuhause-sicher.de oder unter www.zuhause-sicher.de.
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Carolin Münker
 
 
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