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Eigentümer und Vermieter müssen an einem Strang ziehen!

Autor: Taipan | Erstellt am: 10.08.2007 | Gelesen: 4920
Kategorie: Haus - Garten & Heimwerk | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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Bei hohen Rechnungen ist der Vermieter nicht immer der BuhmannStrom und Kosten

Natürlich, wieder einmal ist eine saftige Nachzahlung der Stromrechnung fällig. Die Hausreinigungsfirma macht sich auch noch reich und die letzte Handwerkerrechnung lässt auf einen italienischen, roten Flitzer als Firmenfahrzeug für den Chef schließen. Der Zorn richtet sich schnell gegen den Vermieter, doch den können auch trotz besseren Wissens die Hände gebunden sein, wenn die Fäden beim Verwalter zusammenlaufen.

Von polarisierenden Aussagen angesichts hoher Nebenkostenabrechnungen sei an dieser Stelle abgeraten. Viele Vermieter sind aus steuerlichen Gründen zur eigenen Immobilie gekommen und haben im Alltag andere Aufgaben zu bewältigen, als sich um ihr Mietshaus zu kümmern. Diese Angelegenheit übernimmt dann in der Regel ein Verwalter für gutes Geld. Und diese arbeiten oft sehr gut und zuverlässig. Leider trüben auch hier schwarze Schafe das Bild. Dann nämlich, wenn diese mit Handwerkern und Hausreinigungsfirmen kungeln. Selbst wenn ein Eigentümer bis zu 40% günstigere und gleichwertige Unternehmen nennen kann, muss diesen Vorschlag der Verwalter erst auf den Tagesordnungspunkt der Versammlung bringen. Tut er es nicht, muss der Eigentümer klagen, und das kann dauern und noch teurer werden. Erst nach Ablauf von fünf Jahren kann man ihm kündigen, mit der geplanten Novelle bereits nach drei Jahren.

StromzaehlerMietern steht ein Mal pro Jahr eine Betriebskostenabrechnung zu und fordert diese beim Vermieter ein. Der wiederum ist auf den Verwalter angewiesen. Der teilt in die beiden Positionen Betriebskosten (Mieteranteil) und Hausgeld (Vermieteranteil) auf. Wenn in der Abrechnung etwas nicht zu stimmen scheint und Vermieter und Mieter sich einig sind, sollten sie gemeinsam Druck auf den Verwalter ausüben. Liegt es letztendlich wirklich an einem unlustigen und kungelnden Verwalter, kann man diesen nur dann gegen einen zuverlässigen während der Vertragslaufzeit tauschen, wenn schwere Verfehlungen, wie Untreue, vorliegen.

Angesichts der Milliardengewinne der Stromgiganten können den Bürgern mit Recht die Kämme anschwellen, blicken sie auf ihre Abrechnungen und die Preiserhöhungen. Allerdings haben es viele Menschen selbst in der Hand, ihren Verbrauch deutlich zu reduzieren. Viel Energie geht über Fenster, Türen und gar mehr schlecht als recht gedämpfte Hauswände verloren. Pfiffige Handwerker haben so genannte Wärmekameras in petto, anhand deren Aufnahmen man erkennen kann, welche Fenster und Türen man zeitnah gegen wärmedämmendere Exemplare austauschen kann. Manchmal langen schon wenige Euro. Im Falle eines Hunsrücker Unternehmers langte es schon, seine Bürowand zu einer alten Scheune hin mit dicken Styroporplatten abzudichten. Siehe da, beim nächsten Kälteeinbruch war die Wand nicht mehr eiskalt, sondern angenehm warm. Die Heizung konnte auf einer unteren Stufe laufen.

Stromzaehler

Nicht zu unterschätzen sind auch leistungsfähige PCs mit großen Grafikkarten und Zubehör. Es kann sich lohnen, besonders für Agenturen, ihre Computer bei Nichtgebrauch über zwei oder drei Stunden täglich herunterzufahren. Wäschetrockner sind gierige Stromfresser, mitunter selbst bei günstigen Einstufungen in den Öko-Farbpaletten. Tipp: Wenn Sie im Winter ohnehin die Heizung angestellt haben oder den Ofen feuern, stellen sie den guten alten Wäscheständer auf. Und im Frühling und Sommer tut's die Wäscheleine oder -spinne. Das kostet nichts und wen der Anblick stört, soll wegschauen. Übrigens sind es gerade Stromanbieter, die ihren Kunden Spartipps in Gratis-Broschüren geben.

10 Tipps zum Stromsparen:
  1. Stosslüften
  2. Lichter aus!
  3. Steckerleiste!
  4. Trockner raus!
  5. Wäscherleine!
  6. Neue Fenster!
  7. Neue Türen!
  8. PC ausschalten!
  9. Wand abdichten!
 
 
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