Viele Häuslebauer, die ihr
Eigenheim entweder bauen lassen oder selbst bauen, stellen sich am Anfang oft die Frage, ob das künftige Zuhause eher ein Fertighaus sein soll, oder ob man das Haus nach eigenen Plänen baut, so dass man bei Bedarf später zusätzliche Anbauten vornehmen kann. Zwar hat dieser Gedankengang durchaus seine Berechtigung, allerdings sollte man sich neben der Grundgestaltung des Hauses auch schon frühzeitig mit Themen wie
Bautenschutz oder
Innendämmung auseinandersetzen.
Vor allem bei frisch gebauten Häusern ist die Bauwerkstrockenlegung sehr wichtig . Hochdrückendes Grundwasser oder auch kondensierende Feuchtigkeit aus dem noch trocknenden Baumaterial kann im Laufe der Zeit sowohl innen als auch außen, vom Keller angefangen bis hinauf zum Dach , unweigerlich zu schweren Schäden führen. Diese führen mitunter nicht nur zu erheblichen finanziellen Zusatzkosten, sondern können unter Umständen auch zu gesundheitlichen Problemen führen, beispielsweise weil sich Schimmel durch die Feuchtigkeit im neugebauten Haus festsetzt. Gerade für Kinder oder Allergiker kann dies schwerwiegende Folgen haben.
Eine weitere wichtige Maßnahme ist auch eine zusätzliche Bauabdichtung gegen von aussen kommende Feuchtigkeit wie beispielsweise Regen-oder Spritzwasser, welches ja gerade in unseren Landen nicht immer in gerade knapper Menge herunterkommt. Denkt man auch noch an den letzten, sehr langen strengen Winter und an die dadurch stark gestiegenen Heizkosten, sollte man eigentlich schon bei der Planung des Hausbaus auch an die richtige
Innendämmung bzw. an das richtige Heizsystem denken. Die Verwendung der richtigen Innendämmung, eines neuen Heizsystems sowie auch die Berücksichtigung und Verwendung alternativer Energien kann eine Heizkostenersparnis von bis zu 85 % bringen. Dies ein wichtiger Punkt, den man gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nicht ausser Acht lassen sollte.